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Maodo Lo (r.) war Bayerns bester Werfer gegen Mailand
Maodo Lo (r.) war Bayerns bester Werfer gegen Mailand © Getty Images
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Der deutsche Basketball-Pokal findet ab der kommenden Saison in neuem Gewand statt. Von der Reform profitieren viele Vereine.

Die Basketball Bundesliga (BBL) hat den Pokalwettbewerb nach jahrelangen Diskussionen reformiert. Künftig sind mehr Teams dabei, das Top-Four-Turnier ist nach 25 Jahren Geschichte.

Bislang hatten die besten sechs Teams der Hinserie in einer Qualifikationsrunde drei Plätze für das 1993 eingeführte Finalturnier ausgespielt, der Gastgeber war gesetzt. Das ist hinfällig. Am Pokal nehmen künftig die Klubs teil, die zum Abschluss der vorherigen Saison die Plätze eins bis 16 belegt haben – die beiden Ab- und Aufsteiger sind nicht dabei.

Neuer Modus von September bis Februar  

"Wir haben immer gesagt, dass der Modus nicht in Stein gemeißelt ist. Und da der Wunsch vorhanden war, mehr Mannschaften an diesem Wettbewerb teilnehmen zu lassen, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen – zumal wir uns von diesem Format weiteres Wachstumspotenzial versprechen", sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz nach der AG-Sitzung der 18 Vereine in Frankfurt.

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Gespielt wird in der kommenden Saison von September 2018 bis Februar 2019. Die jeweiligen Paarungen und das Heimrecht werden ausgelost. Das gilt auch für das Finale. Viele Klubs hatten eine Erhöhung der Teilnehmerzahl gefordert, jetzt wird der Schritt vollzogen. Allerdings muss eine zusätzliche Runde im engen Kalender untergebracht werden.

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