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Rolf Beyer wurde als Geschäftsführer von Brose Bamberg entlassen
Rolf Bayer, ehemaliger Geschäftsführer von Brose Bamberg, wird einiger Versäumnisse bezichtigt © Getty Images
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Brose Bamberg wird von der Bundesliga mit einer hohen Geldstrafe belegt. Grund sind verschiedene Vergehen oder Versäumnisse der Vergangenheit.

Brose Bamberg hat eine empfindliche Geldstrafe erhalten.

Die Bundesliga verurteilte den Klub zu einer Zahlung in Höhe von 40.000 Euro, das teilten die Bamberger am Dienstag mit. Grund seien falsche Angaben über eingegangene Verpflichtungen, zudem habe der ehemalige Geschäftsführer Rolf Beyer es versäumt, dem Aufsichtsrat und der Bundesliga Informationen über die Finanzlage zur Verfügung zu stellen.

Bamberg-Strafe reduziert

Da Geschäftsführer Arne Dirks die Erfüllung der Mitteilungspflichten ab seiner Amtsübernahme nachweisen konnte, wurde die ursprünglich angedrohte Strafe von 115.000 Euro deutlich reduziert. Die Bamberger Basketballer GmbH beabsichtigt zudem, Beyer in Regress zu nehmen und damit den Schaden zurückzufordern.

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Der neunmalige deutsche Meister hatte sich im vergangenen November von Beyer getrennt. Dem Tabellendritten der Bundesliga fehlten zum Ende des Jahres "Mittel in Millionenhöhe", nur durch laut eigenen Angaben außerplanmäßige finanzielle Hilfeleistungen von der Brose-Gruppe und von Aufsichtsratsboss Michael Stoschek wurde der Traditionsklub vor einer Insolvenz bewahrt.

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