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BBL-Finals: FC Bayern - ALBA Berlin im Head-to-Head
Berlins EuroCup-MVP Luke Sikma kam beim MBC auf elf Punkte © Getty Images
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ALBA Berlin und Überraschungsteam Rasta Vechta machen vorzeitig die Playoffs klar. Bayern-Verfolger Oldenburg kann sich auf Scharfschütze Rickey Paulding verlassen.

ALBA Berlin hat seine Erfolgsserie in der Basketball-Bundesliga (BBL) fortgesetzt und sich damit vorzeitig die Teilnahme an den Playoffs gesichert.

Durch das 102:91 (55:55) beim Mitteldeutschen BC feierte der achtmalige deutsche Meister den sechsten Sieg nacheinander und festigte dadurch den dritten Rang.

Bei noch drei Spielen weniger als die Konkurrenz besitzt ALBA gute Karten im Kampf um den Heimvorteil im Viertelfinale.

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Aufsteiger Vechta in den Playoffs

Auch Tabellennachbar Rasta Vechta löste das Playoff-Ticket.

Der Aufsteiger zeigte sich gut erholt von der Niederlage im Spitzenspiel in Berlin und gewann deutlich mit 104:66 (48:37) gegen Schlusslicht Science City Jena.

Vechta setzt sich im Rennen um Platz vier damit zunächst etwas ab, der frühere Serienmeister Brose Bamberg kann am Sonntag (18.00 Uhr) aber mit einem Sieg bei den MHP Riesen Ludwigsburg nachziehen. 

Paulding schießt die Lichter aus

Die EWE Baskets Oldenburg festigten derweil ihre Position als erster Verfolger von Tabellenführer Bayern München.

Die Niedersachsen kamen gegen Europapokal-Finalist s.Oliver Würzburg zu einem 109:93 (59:47)-Heimsieg.

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Baskets-Urgestein Rickey Paulding, seit 2007 für Oldenburg aktiv, überragte gegen die Franken mit 28 Punkten. Von zehn Dreiern brachte der 36-Jährige sieben im Korb unter.

Für die Oldenburger, die bereits sicher für die Playoffs qualifiziert sind, war es der 24. Saisonsieg.

Würzburg, das am Mittwoch das Finale im FIBA Europe Cup erreicht hatte, musste durch die Niederlage die Basketball Löwen Braunschweig vorbeiziehen lassen und rutschte aus den Playoff-Rängen. (SERVICE: Tabelle der Basketball-Bundesliga)

Braunschweig gewinnt unerwartete Zitterpartie

Braunschweig gelang im Parallelspiel ein hart umkämpfter Pflichtsieg.

Die Niedersachsen gewannen gegen Kellerkind Eisbären Bremerhaven in letzter Sekunde 83:81 (35:41).

Als Achter belegt Braunschweig den letzten Playoff-Platz.

Direkt vor den Löwen liegen die Telekom Baskets Bonn, die jedoch zwei Spiele weniger absolviert haben und sich schon am Sonntag (ab 15 Uhr LIVE im TV und im Stream auf SPORT1) im Spiel bei medi Bayreuth absetzen können.

Bremerhaven hingegen konnte den Heimsieg gegen die Telekom Baskets Bonn (88:67) vor Wochenfrist nicht veredeln und bleibt Vorletzter.

Die Spiele im Stenogramm: 

EWE Baskets Oldenburg - s.Oliver Würzburg 109:93 (59:47)
Beste Werfer: Paulding (28), Cummings (20), Stojanowski (14), Boothe (14), Massenat (12), Mahalbasic (10) für Oldenburg - Oliver (23), Wells (15), Morrison (14), Cooks (12), Bowlin (11) für Würzburg
Zuschauer: 6.000

Basketball Löwen Braunschweig - Eisbären Bremerhaven 83:81 (35:41)
Beste Werfer: Eatherton (21), Lansdowne (18), Klepeisz (17), Sengfelder (13) für Braunschweig - Warren (21), Moore (12), Benson (11) für Bremerhaven
Zuschauer: 2.893

Mitteldeutscher BC - Alba Berlin 91:102 (55:55)
Beste Werfer: Farr (17), Kerusch (14), Novak (13), Releford (11), Turudic (10) für Mitteldeutscher - Schneider (16), Wagner (16), Walton (14), Nnoko (13), Sikma (11) für Berlin
Zuschauer: 4.600

Rasta Vechta - Science City Jena 104:66 (48:37)
Beste Werfer: Bray (19), Chapman (17), Herkenhoff (17), Hollins (15) für Vechta - Roberts (17), Williams (10) für Jena
Zuschauer: 3.140

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