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Maodo Lo und Peyton Siva duellieren sich auf der Point-Guard-Position
Maodo Lo und Peyton Siva duellieren sich auf der Point-Guard-Position © SPORT1-Montage/Getty Images/Imago
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München - Der FC Bayern und ALBA Berlin treffen sich zum Spitzenspiel. Münchens Geschäftsführer Marko Pesic erklärt bei SPORT1, wie wichtig die Partie ist.

In der Basketball-Bundesliga kommt es am Sonntag zum heißersehnten Spitzenspiel.

Der FC Bayern Basketball, mit fünf Siegen aus fünf Spielen gestartet, empfängt ALBA Berlin, den punktgleichen Tabellenführer (FC Bayern - ALBA Berlin ab 15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVETICKER).

Nur das bessere Korbverhältnis spricht vor der ersten Neuauflage des Vorjahresfinals, das das insgesamt 50. Duell der Schwergewichte ist, für das Team aus der Hauptstadt.

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"Wenn man sich die Bundesliga anschaut, weiß ich nicht, wo ALBA viele Spiele verlieren kann – so wie sie momentan spielen. Deswegen ist es in vieler Hinsicht ein wichtiges Spiel", erklärte Marko Pesic SPORT1 im Vorfeld der Partie. 

Pesic vor Duell mit ALBA: "Standortbestimmung"

Bayerns Geschäftsführer sprach von einer "Standortbestimmung". Durch das Spiel könne der Titelverteidiger "sehen, wo wir stehen". 

Allerdings fehlen Trainer Dejan Radonjic mit T.J. Bray, Josh Huestis, Mathias Lesort und Nihad Djedovic vier Spieler. Während Bray frühestens Ende Dezember zurückkehren wird, könnten Huestis und Lesort das Team bald wieder auf dem Feld unterstützen.

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Rekordspieler Djedovic plagt sich mit einer Kniereizung herum, seine Rückkehr ist ungewiss.

Kurze Pause nach EuroLeague-Spielen

Beide Teams haben ein Euroleague-Spiel in den Knochen. ALBA war am Donnerstag beim 78:104 bei Maccabi Tel Aviv chancenlos, Bayern verlor am Freitag trotz guter Leistung mit 82:90 bei Fenerbahce Istanbul.

Dass sein Klub einen Tag weniger Pause hat, möchte Pesic nicht als Ausrede gelten lassen. "Es ergibt meiner Meinung nach keinen Sinn, sich darüber Gedanken zu machen, wer einen Tag mehr oder weniger Pause hat. Da verliert man Zeit", sagte der frühere Nationalspieler. 

Auch die Gäste, die wohl nur auf den langzeitverletzten Stefan Peno verzichten müssen, sind heiß auf die Partie gegen die effektivste Verteidigung der Liga. 

Bayern und Berlin kennen sich

"Ein Spiel bei den Bayern, gegen die wir das letztjährige Finale verloren haben, ist definitiv etwas Besonderes. Vor allem geht es aber um die Tabellenführung in der Bundesliga, die wir natürlich mit einem Sieg verteidigen wollen", meinte Center Johannes Thiemann.

Berlins Trainer Aito, dessen Team die beste Offensive der BBL (97 Punkte pro Spiel) stellt und dabei die meisten Assists (24,6) verteilt, erklärte: "Um ihnen in München die Stirn bieten zu können, müssen wir physisch und mental voll da sein."

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Viele Geheimnisse gebe es zwischen beiden Klubs nicht, betonte Pesic: "Es ist wichtig, wer ausgeruhter ist und sich besser vorbereiten kann. Es wird viel von der Tagesform abhängen."

Pesic sieht Hoeneß-Rückzug entspannt 

Der bevorstehende Rückzug von Uli Hoeneß als Präsident bereitet Pesic keine Sorge.

"Mit Herrn Hainer kommt ein großer Unterstützer von uns. Und die zwei Präsidiumsmitglieder Prof. Dr. Dieter Mayer und Walter Mennekes, die seit fast drei Jahren ebenfalls große Unterstützer sind, bleiben ja", meinte der 42-Jährige.

Zudem werde Hoeneß "wenn er Zeit hat, immer für einen Ratschlag und für eine Hilfe da sein".

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