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Kostja Mushidi gilt als große deutsche Basketballhoffnung
Kostja Mushidi gilt als große deutsche Basketballhoffnung © imago
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Die Löwen Braunschweig setzen Kostja Mushidi vor die Tür. Der BBL-Klub gibt disziplinarische Gründe als Ursache für die sofortige Trennung der Basketball-Hoffnung an.

Die Löwen Braunschweig haben sich aus disziplinarischen Gründen mit sofortiger Wirkung von der deutschen Basketball-Hoffnung Kostja Mushidi (21) getrennt.

Das gab der Bundesligist am Freitag bekannt und verpflichtete Stunden später als Ersatz Dreierspezialist Lucca Staiger (31).

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Der zuletzt vereinslose 115-malige deutsche Nationalspieler erhält bei den Löwen einen Vertrag bis zum Saisonende und soll bereits am Samstag im Pokal-Viertelfinale gegen seinen ehemaligen Klub Brose Bamberg zum Einsatz kommen.

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"Seine Erfahrung, aber vor allem auch seine spielerischen wie auch charakterlichen Qualitäten werden unserem jungen Team sehr helfen", sagte Geschäftsführer Sebastian Schmidt. Im Fall Mushidi habe es keine Alternative zum Rauswurf gegeben. "Es ist sehr bedauerlich, dass es zur Trennung kommen musste. Aber es gibt gewichtige Gründe, die diesen Schritt unvermeidlich gemacht haben", so Schmidt: "Kostja ist ein hochtalentierter, junger Spieler mit unglaublich viel Potenzial und hatte bei uns eine wichtige Rolle. Dementsprechend enttäuscht sind wir auch über das Geschehene." Details wolle der Klub nicht nennen.

Mushidi war im vergangenen Jahr von Bundestrainer Henrik Rödl für die WM-Qualifikation nominiert worden, aber nicht zum Einsatz gekommen. In der laufenden Saison hat der Profi acht Spiele für die Löwen absolviert und gehörte mit 11,6 Punkten im Schnitt zu den Leistungsträgern.

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