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Die Bayern fahren den zweiten Sieg in Folge ein
Die Bayern fahren den zweiten Sieg in Folge ein © Imago
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Der FC Bayern fährt in der EuroLeague den nächsten Sieg ein. Gegen Maccabi Tel Aviv wird Vladimir Lucic zum Matchwinner. Doch Corona macht den Wettbewerb zu Farce.

Sie sind im Aufwind:

Die Basketballer von Bayern München haben in der EuroLeague ihren zweiten Sieg nacheinander eingefahren.

Fünf Tage nach dem 90:72-Prestigeerfolg beim deutschen Meister ALBA Berlin gewann das Team von Trainer Andrea Trinchieri auch beim israelischen Rekordmeister Maccabi Tel Aviv überraschend mit 85:82 (34:25). 

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Münchens erfolgreichster Werfer in Tel Aviv war der Serbe Vladimir Lucic mit 26 Punkten. Nationalspieler Paul Zipser (16) verzeichnete die zweitbeste Ausbeute. Bester Scorer der Partie war indes Maccabi-Akteur Scottie Wilbekin (27).

Lukic Matchwinner beim FC Bayern

"Wir haben von der ersten Minute an richtig gut verteidigt und ich habe heute einfach meine Würfe getroffen", sagte Matchwinner Lucic nach der Partie bei Magentasport. Nach drei Spielen der noch jungen Euroleague-Saison stehen die Bayern mit einer Bilanz von 2:1-Siegen auf einem Playoff-Rang.

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Nur in ihrem Auftaktspiel waren die Münchner, die beim Abbruch der vergangenen Saison den vorletzten Tabellenplatz im bedeutendsten europäischen Klub-Wettbewerb belegt hatten, mit 79:81 gegen Armani Mailand knapp geschlagen vom Parkett gegangen. 

Der FCB agierte gegen Maccabi von Beginn auf Augenhöhe, das erste Viertel (15:15) war gekennzeichnet von vielen Führungswechseln. Im zweiten Spielabschnitt wurde dann vor allem Bayerns Defensive immer stärker, ließ immer weniger zu. Der Lohn war eine Neun-Punkte-Führung zur Halbzeit (34:25).

Auch danach machten es die deutschen Gäste dem fünffachen europäischen Champion schwer, wenngleich Tel Aviv dank Wilbekin und Ex-NBA-Spieler Ante Zizic zwischenzeitlich auf zwei Punkte verkürzte (55:57). Ein 13:3-Lauf der Bayern stellte die Weichen dann aber endgültig auf Sieg.

Corona-Farce in der Euroleague

Bemerkenswert: Im Vorfeld der Partie hatte das Coronavirus das Euroleague-Teilnehmerfeld derart durcheinander gewirbelt, dass betroffene Teams, Experten und Beobachter bereits von einer Farce sprachen, angesichts der immer zahlreicheren Rumpfteams ein fairer Wettbewerb immer mehr in den Hintergrund rückte.

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Nach einem Ausbruch unter anderem bei Topteam Khimki Moskau waren die Russen unlängst gegen Zalgiris Kaunas aus Litauen mit nur sechs Profis angereist. Ergänzt wurde das Aufgebot mit einem Spieler des eigenen Farmteams, der in der zweiten russischen Liga bei weniger als zwei Punkten pro Spiel steht. Außerdem stand ein verletzter Profi auf dem Spielberichtsbogen, damit zumindest offiziell acht Spieler spielberechtigt waren.

Am Donnerstag nun kassierte Khimki bei Real Madrid eine 85:94-Pleite.

"Es ist hart für die Mannschaften", hatte dazu bei SPORT1 auch Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic erklärt. 

Was passiert mit ALBA bei ZSKA Moskau?

Zenit St. Petersburg hatte es besonders hart getroffen. Acht Spieler, vier Coaches sowie ein Masseur wurden positiv getestet. Die Spiele für diese Woche wurden alle abgesagt und mit 0:20 gegen Zenit gewertet.

Auch ZSKA Moskau, das am Freitag ALBA Berlin empfängt, hat mit mehreren Corona-Fällen zu kämpfen. Die Bayern reisen in der kommenden Woche nach Istanbul, wo es am Freitag gegen den nächsten Final-Four-Anwärter Fenerbahce mit Ex-Spieler Danilo Barthel geht.

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