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Wie schlagen sich die USA und Deutschland bei der Basketball-WM?
Wie schlagen sich die USA und Deutschland bei der Basketball-WM? © SPORT1-Montage: Marc Tirl/Imago/Picture Alliance/iStock
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München - 32 Nationen kämpfen bei der Basketball-WM in China um den Titel. Auch Deutschland ist mit NBA-Erfahrung in der Verlosung. SPORT1 hat die wichtigsten WM-Informationen.

Vom 31. August bis zum 15. September findet die 18. Basketball-WM der Herren in China statt.

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Erstmals seit 2010 ist auch wieder eine deutsche Mannschaft für die Endrunde qualifiziert. Beim Turnier in China geht es nicht nur um den WM-Titel. Auch Tickets für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio werden vergeben.

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Neben Olympia-Gastgeber Japan qualifizieren sich die besten beiden europäischen und amerikanischen Teams bei der WM, dazu die beste afrikanische, asiatische und ozeanische Mannschaft.

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Deutschland trifft in der Gruppe G auf Frankreich, die Dominikanische Republik und Jordanien. Die Spiele der Gruppe finden in Shenzhen statt. Am 1. September steigt die DBB-Auswahl um 14.30 Uhr gegen Frankreich ins Turnier ein (im LIVETICKER auf SPORT1).

SPORT1 hat alle wichtigen Informationen zur Basketball-WM 2019.

Der deutsche Kader

Bundestrainer Henrik Rödl hat vier NBA-Stars nominiert. Die Anführer der Mannschaft sind NBA-Veteran Dennis Schröder (Oklahoma City Thunder) und Kapitän Robin Benzing (Tecnyconta Saragossa). Neben Schröder spielen auch Isaac Bonga (Washington Wizards), Maxi Kleber (Dallas Mavericks) und Daniel Theis (Boston Celtics) in der besten Basketball-Liga der Welt. Auch Paul Zipser (FC Bayern München) bringt aus seiner Zeit bei den Chicago Bulls Erfahrung aus der NBA mit.

Ismet Akpinar (Besiktas Istanbul), Maodo Lo, Danilo Barthel (beide FC Bayern München), Andreas Obst (ratiopharm Ulm), Niels Giffey, Johannes Thiemann (beide ALBA Berlin) und Johannes Voigtmann (CSKA Moskau) komplettieren den DBB-Kader. Allerdings muss noch ein Spieler gestrichen werden. (DATENCENTER: Der Spielplan der Basketball-WM)

Die Gruppen:

Gruppe A (Peking): China, Venezuela, Polen, Elfenbeinküste

Gruppe B (Wuhan): Argentinien, Russland, Südkorea, Nigeria

Gruppe C (Guangzhou): Spanien, Puerto Rico, Iran, Tunesien

Gruppe D (Foshan): Serbien, Italien, Philippinen, Angola

Gruppe E (Shanghai): USA, Türkei, Tschechien, Japan

Gruppe F (Nanjing): Griechenland, Brasilien, Montenegro, Neuseeland

Gruppe G (Shenzhen): Frankreich, Dominikanische Republik, Deutschland, Jordanien

Gruppe H (Dongguan): Litauen, Australien, Kanada, Senegal

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Der Modus

Das Turnier startet mit acht Gruppen zu je vier Mannschaften. Die ersten beiden der Gruppen qualifizieren sich für die zweite Runde. Alle übrigen Mannschaften spielen in einer Platzierungsrunde um die Plätze 17 bis 32. Auch diese Platzierungen sind für die mögliche Qualifikation für die Olympischen Spiele relevant. Neben den sieben direkt für Olympia qualifizierten Teams nehmen die 16 weiteren bestplatzierten Mannschaften am Qualifikationsturnier für das Olympische Turnier teil. 

In der Zwischenrunde werden die 16 verbleibenden Mannschaften in vier Gruppen zu je vier Mannschaften aufgeteilt. Alle Punkte und Ergebnisse aus der Vorrunde werden dabei übernommen. Die besten beiden Teams der vier Gruppen qualifizieren sich für das Viertelfinale. Die ausscheidenden Teams spielen um die Plätze neun bis 16.

Im K.o.-Modus geht es dann ab dem Viertelfinale weiter. Der Weltmeister wird im Finale am 15. September in Peking ermittelt. 

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Die Favoriten

Die Titelverteidiger aus den USA sind auch in diesem Jahr der Topfavorit. Nach der Absagenflut für das Team um Coach Gregg Popovich könnte aber vor allem Serbien zum Spielverderber werden. Neben Superstar Nikola Jokic (Denver Nuggets) kann der Co-Rekordweltmeister auch auf die NBA-Spieler Bogdan Bogdanovic und Nemanja Bjelica (beide Sacramento Kings) sowie Boban Marjanovic (Philadelphia 76ers) zurückgreifen.

Auch Spanien findet sich neben den beiden Rekordweltmeistern traditionsgemäß im engeren Favoriten-Kreis wieder. Die spanische ACB gilt als zweitstärkste Liga der Welt. Mit Ricky Rubio (Utah Jazz), Marc Gasol (Toronto Raptors), Willy Hernangomez (Charlotte Hornets) und Juancho Hernangomez (Denver Nuggets) stehen aber auch einige NBA-Stars in den Reihen des Zweiten der Weltrangliste. 

Griechenland darf sich nicht zuletzt dank NBA-MVP Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks) Hoffnungen auf eine erfolgreiche Weltmeisterschaft machen. Neben dem Superstar konnten auch schon Georgios Papagiannis und Nick Calathes (beide Panathinaikos BC OPAP) NBA-Luft schnuppern. Durch die hohe Qualität der griechischen Liga steht aber auch sonst ein tiefer, starker Kader zur Verfügung.

Australien wurde von US-Coach Popovich selbst in den Kreis der Favoriten gehoben. Bei einem Testspiel gewannen die Basketballer aus "Down Under" als erste Mannschaft seit 13 Jahren gegen die US-Korbjäger. Auch in den Reihen der Australier sind einige NBA-Stars zu finden. Aufbauspieler Patty Mills wird in San Antonio sogar von Popovich trainiert. Andrew Bogut (Golden State Warriors), Joe Ingles (Utah Jazz), Matthew Dellavedova (Cleveland Cavaliers) und Aron Baynes (Phoenix Suns) komplettieren die Liste der NBA-Profis.

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Frankreich und Deutschland dürfen sich als Geheimfavoriten zumindest kleine Hoffnungen auf den Titel machen. Während in Frankreich die Hoffnungen auf Center Rudy Gobert (Utah Jazz) und Point Guard Nando de Colo (ZSKA Moskau) ruhen, steht bei den Deutschen vor allem Dennis Schröder im Mittelpunkt. 

Die Chancen der DBB-Auswahl

In einer Gruppe mit Frankreich, der Dominikanischen Republik und Jordanien sollte das Erreichen der Zwischenrunde möglich sein. Vor allem das erste Spiel gegen Hauptkonkurrent Frankreich dürfte richtungsweisend sein. In der Zwischenrunde warten dann die beiden besten Teams der Gruppe H. Mit Australien, Litauen, Kanada und Senegal ist diese stark besetzt. Vor allem Litauen und Australien könnten die deutsche Auswahl vor Probleme stellen. Im Viertelfinale könnte man dann auf die USA oder Griechenland treffen. Auch der Japan, gegend das Deutschland im Testspiel knapp verlor, wäre möglich.

Nach der soliden Vorbereitung ist das Erreichen des Viertelfinals durchaus drin. Das Halbfinale wäre eine Überraschung, aber ist auch nicht völlig unrealistisch.

So können Sie die Basketball-WM verfolgen

Magenta Sport überträgt alle Spiele der Basketball-WM LIVE und kostenlos im Stream. Im Free-TV wird es die WM nicht geben.

Bei SPORT1 können sie die Partien im LIVETICKER verfolgen, zudem wird es auf SPORT1.de und in der kostenlosen SPORT1 App Highlight-Videos von der WM geben.

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