Lesedauer: 4 Minuten
teilenE-MailKommentare

Die Beachvolleyball Weltmeisterschaft in Hamburg wirft ihre Schatten voraus. Mit neuen technischen Highlights soll Zuschauern und Spielern ein neuer Zugang vermittelt werden.

Wenn am 28. Juni die Beachvolleyball Weltmeisterschaft in Hamburg startet, spielen die 96 besten Teams der Welt in der größten Beachvolleyball Arena der Welt.

Doch damit nicht genug, denn der Innovationspartner des Deutschen Volleyball Verbandes (DVV) und Presenting-Partner des Turniers, die Comdirect Bank, wartet mit neuen technischen Highlights auf, die Zuschauern und Spielern einen neuen Zugang zum Sommersport Nummer eins vermitteln sollen.

SPORT1 stellt die wichtigsten Features vor.

Anzeige

Reagieren in Echtzeit

Für die Weltmeisterschaft in Hamburg setzt die Comdirect nun erstmals auch für die Spielerinnen und Spieler während des Spiels neue Maßstäbe.

So können die Teams in Auszeiten oder Satzpausen auf den zur Verfügung gestellten Tablets an ihrem Platz bestimmte Statistiken - die sogenannten Comdirect Live-Game-Stats - einsehen, um ihr Spiel auf dieser Basis besser analysieren zu können.

Die Beachvolleyball-WM 2019 vom 28. Juni bis 7. Juli LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM

Subjektive Wahrnehmungen werden so für die Spieler/innen objektiviert. Die Hoffnung: noch mehr Spannung und taktische Kniffe auf dem Feld. Geht der Plan auf, wird diese WM (noch) spektakulärer.

Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Laura Ludwig freut sich jedenfalls darauf: "Die von Comdirect zur Verfügung gestellten Live-Statistiken geben uns in Echtzeit eine objektive Einschätzung unserer Leistung. Wir Sportler haben so die Möglichkeit, den Spielverlauf noch besser einordnen zu können und unser Spiel entsprechend anzupassen. Das wird das Spiel noch spannender machen."

Videobeweis – ohne Diskussionen

König Fußball regiert die Welt – doch in Sachen Videobeweis hat die Beachvolleyball-Elite klar die Nase vorn. Auf der nationalen Beachtour erprobt, kommt die Comdirect Challenge nun auch bei der WM zum Einsatz. Die Bilanz des Videochecks bislang: keine Fehler, kein Gemecker. Das soll nun auch bei der Weltmeisterschaft am Rothenbaum so sein.

Überprüft werden alle klar zu bestimmenden und objektiv bewertbaren Regelfragen. Die rund um das Feld positionierten Kameras überwachen das gesamte Spielfeld. So können Netzfehler, Blockberührungen oder knapp an die Linie gespielte Angriffe eindeutig bewertet werden.

Jedes Team kann die Challenge mindestens zwei Mal pro Satz nutzen, um eine Entscheidung des Schiedsrichters anzuzweifeln. Bei zwei erfolglosen Challenges erlischt das Recht auf den Videobeweis für den laufenden Satz.

Kein Tempolimit ...

... haben die Sensoren, die die Geschwindigkeit des Aufschlages messen und den Fans im Stadion oder vor dem Fernseher die Geschwindigkeit liefern. 

Besonders bei den spektakulären Sprungaufschlägen werden teilweise Geschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern erzielt. Doch selbst die Aufschläge des Brasilianers Evandro stellen nur noch für den Gegner ein Problem dar.

Jeder Schritt zählt …

… und zwar für die Datenanalyse, die die Comdirect durch einen Chip im Trikot der Spielerinnen und Spieler bereitstellen kann. Gemessen werden hier neben der Blockhöhe auch die Höhe des Abschlages, also den Treffpunkt des Balles beim Angriff oder die Anzahl der Abwehraktionen. Daraus ergeben sich dann im Laufe des Turniers entsprechend Ranglisten.

Aber Vorsicht: Nur gut zu blocken ist kein Patentrezept zum Sieg. Auch der Aufschlag alleine gewinnt in den seltensten Fällen Spiele, auf keinen Fall aber ein langes Turnier. Das (Erfolgs-)Rezept besteht aus vielen guten Zutaten und dem richtigen Mix.

Auch als Zuschauer mittendrin

Das Hamburger Rothenbaumstadion ist nicht nur die größte Beachvolleyball-Arena der Welt, sondern auch Mittelpunkt des modernsten Beachvolleyball-Geländes weltweit. So ist auf dem gesamten Gelände nicht nur das bargeldlose, sondern auch das kontaktlose Bezahlen via Smartphone oder Smartwatch möglich.

Meistgelesene Artikel

Das ganz besondere Fanerlebnis wartet aber im Stadion auf einige der über 100.000 erwarteten Besucher. Wenn die Comdirect zu einer seiner Fanaktionen auf dem Center Court einlädt, wird der Fan zum Teil des Spektakels. Vor einer Traumkulisse im Sand der weltbesten Teams einen Preis gewinnen – es könnte durchaus schlimmer kommen.

Die Weltmeisterschaft in Hamburg soll neue Maßstäbe setzten – auf und neben dem Feld.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image