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München - Laura Ludwig scheitert mit ihrer Partnerin Margareta Kozuch in Düsseldorf im Halbfinale an zwei Tschechinnen. Hüberli/Schneider triumphieren und reagieren überrascht.

Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig und ihre Partnerin Margareta Kozuch sind beim zweiten Turnier in Düsseldorf im Halbfinale gescheitert.

Das Duo vom Hamburger SV unterlag Michala Kubickova/Michala Kvapilova aus Tschechien am Sonntag 0:2 (20:22, 16:21).

Vor zwei Wochen hatten Ludwig/Kozuch an gleicher Stelle im Endspiel gegen Joana Heidrich/Anouk Verge-Depre (Schweiz) ebenfalls ohne Satzgewinn den Kürzeren gezogen. (Beachvolleyball: "comdirect beach tour" LIVE im TV auf SPORT1 und im STREAM).

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Für das deutsche Duo aus Chantal Laboureur und Sandra Ittlinger war das Turnier in Düsseldorf ebenfalls vorzeitig beendet. Gegen das Deutsch-Schweizer Duo Hüberli/Schneider setzte es eine bittere 0:2-Pleite (18:21, 12:21).

Hüberli/Schneider glänzen im Finale

Auch im Finale zeigte Hüberli/Schneider wieder eine starke Leistung und spielte sich im zweiten Satz zeitweise in einen regelrechten Rausch. Am Ende überrollten sie Kubickova/Kvapilova, die sich im Halbfinale noch gegen Ludwig/Kozuch durchsetzen konnten.

Im zweiten Durchgang wirkten die Tschechinnen völlig überfordert und konnten mit 11:21 wenigstens noch die moralisch wichtige Zehn-Punkte-Grenze knacken. Am 2:0-Erfolg (21:16, 21:11) von Isabel Schneider und Tanja Hüberli änderte das aber nichts.

Da sich die beiden erst kurz vor dem Turnier zusammengetan hatten, waren sie sehr überrascht über den Erfolg. "Als Isa und ich am Donnerstag das erste Mal zusammen traininert hatten, dachte ich 'Das wird nix.' Ich war im Angriff so wild und Isa war auch irgendwo", gab Hüberli bei SPORT1 nach dem Match einen Einblick in die erste Trainingseinheit. 

Schneider freut sich über Walkenhorst-Comeback

Auch Schneider musste sich an die neue Partnerin gewöhnen, kontne aber aus den wechselnden Mitspielerinnen der letzten Wochen auch Positives ziehen: "Ich hatte sehr viele Partnerinnen in den letzten Wochen und konnte aus dieser Erfahrung sehr viel für mich herausziehen."

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Unabhängig davon freute sich die Deutsche vor allem über das gelungene Comeback von Kira Walkenhorst, die mit ihrer neuen Partnerin Anna-Lena Grün auf Anhieb das ticket für die Deutsche Meisterschaft ergattern konnte.

"Ich habe mich sehr gefreut, Kira wieder auf dem Platz zu sehen. Sie hatten icht die einfachste Vorbereitung für ihr Comeback mit Corona. Umso krasser, dass sie sich direkt für Timmendorf qualifizieren konnte. Es ist super cool, dass sie wieder da ist."

Neben den Duo Walkenhorst/Grün konnten sich auch Sarah Schulz und Svenja Müller ihr Ticket für Timmendorf sichern. Gegen Bieneck/Hoffmann feierten sie ein klares 2:0 (21:11, 21:15).

In Düsseldorf wurden zwei der drei Turniere der Road to Timmendorf ausgetragen, wo vom 3. bis 6. September die deutschen Meisterschaften stattfinden (LIVE im TV auf SPORT1). Letzte Station ist Hamburg (14. bis 16. August).

Ludwig und Kozuch spielen in der Serie im Feld der Top-Teams, die ihr DM-Ticket schon sicher haben.

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