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German Darts Masters finden 2018 in der Arena auf Schalke statt

German Darts Masters auf Schalke

Die German Darts Masters finden 2018 in der Veltins Arena auf Schalke statt

Sport1 News Reporter

Die deutschen Darts-Fans erwartet im Mai ein Mega-Event. Die German Darts Masters finden in der Arena auf Schalke statt und werden mit einem Musikkonzert kombiniert.

Es soll das größte Darts-Event der Welt werden: Am 25. Mai werden die German Darts Masters in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen ausgetragen. Das Besondere: Das Turnier der PDC World Series soll mit einem Musikkonzert kombiniert werden.

Die Arena auf Schalke wird somit für einen Tag in eine "Darts-Musikarena" verwandelt, in der 16 Spieler, darunter die Topstars sowie die besten deutschen Darts-Spieler gegeneinander antreten.

Zwischen den Spielrunden werden auf einer zweiten Bühne bekannte Musiker und Bands auftreten.

Der fünfmalige Darts-Weltmeister Eric Bristow ist tot. Tragisch: Der Entdecker und größte Förderer von Phil Taylor erleidet am Rande der Premier League in Liverpool einen Herzinfarkt © Getty Images
Bristow (r.) wurde 2005 in die Hall of Fame aufgenommen. Er gilt als der erste Superstar der Darts-Szene, gewann fünf WM-Titel und war Mitbegründer der Professional Darts Corporation (PDC) © PDC
Bristow prägte den Sport wie kaum ein anderer und war Teil mehrerer großartiger Darts-Spiele. Ebenfalls häufig mit von der Partie: Phil Taylor (l.) Das SPORT1-Ranking der größten Matches aller Zeiten © SPORT1-Grafik: Getty Images/Paul Hänel
PLATZ 20: JELLE KLAASEN vs. RAYMOND VAN BARNEVELD (2006) - Das Ende einer Ära bei der BDO. Mit erst 21 Jahren besiegt Jelle Klaasen seinen Landsmann Raymond van Barneveld im WM-Finale 2006 mit 7:5. "Barney", zuvor schon viermal BDO-Weltmeister, wird von den Fans mit "Who the f*** is Barney?"-Sprechchören verhöhnt und wechselt danach zur PDC © Getty Images
Klaasen, der seinem großen Vorbild van Barneveld ein Jahr später in den Konkurrenz-Verband folgt, wird der jüngste Weltmeister der Geschichte. In der PDC kann er an diesen Mega-Erfolg aber bislang nicht mehr anknüpfen © Getty Images
PLATZ 19: ANDY HAMILTON vs. SIMON WHITLOCK (2011) - Nicht nur bei der WM gab es legendäre Matches. Im Viertelfinale des World Matchplay 2011 erleidet der Australier Simon Whitlock das wohl denkwürdigste Darts-Comeback der Geschichte. Beim Stand von 15:8 braucht er gegen Andy Hamilton nur noch zwei Legs zum Sieg. Doch "The Wizard" verliert neun Legs in Folge, und Hamilton dreht die völlig verrückte Partie © Getty Images
PLATZ 18: MICHAEL VAN GERWEN vs. GARY ANDERSON (2017) - Das WM-Finale 2017 ist eines für die Geschichtsbücher: "Mighty Mike" und der "Flying Scotsman" treiben sich gegenseitig zur absoluten Höchstleistung. Am Ende schrauben beide zusammen in gerade einmal zehn Sätzen 42 180er ins Board - Weltrekord © Getty Images
MvG gewinnt das irre Scoring-Duell mit 7:3 und krönt sich zum zweiten Mal in seiner Karriere zum Weltmeister © Getty Images
PLATZ 17: BRENDAN DOLAN vs. JAMES WADE (2011) - Das Halbfinale des World Grand Prix 2011 wird zur Geburtsstunde des "History Maker". Dem Nordiren Brendan Dolan gelingt als erster Darts-Profi ein 9-Darter im Double-In-Double-Out-Modus. Das historische Match gegen Wade gewinnt Dolan auch klar mit 5:2, im Finale setzt es dann aber eine Pleite gegen Phil Taylor © Getty Images
PLATZ 16: PHIL TAYLOR vs. MIKE GREGORY (1992) - "The Power" spielte da schon mehr als ein Jahrzehnt lang auf einem schier unmenschlichen Niveau. Im WM-Finale 1992 hält Landsmann Mike Gregory allerdings lange dagegen, hat sogar Matchdarts. Am Ende schnappt sich Taylor aber hauchdünn im Sudden-Death-Leg des 13. Satzes seinen zweiten WM-Titel © Getty Images
PLATZ 15: PAUL LIM vs. JACK MCKENNA (1990) - Noch ein legendärer 9-Darter gefällig? Bei der WM 1990, die Phil Taylor gewinnt, wirft Paul Lim als erster Spieler der Turniergeschichte neun perfekte Darts. Für diesen Meilenstein wird die noch heute aktive Darts-Legende fürstlich entlohnt. Seine Prämie von 52.000 Pfund ist mehr als doppelt so hoch wie Taylors Preisgeld von 24.000 Pfund © Getty Images
PLATZ 14: PHIL TAYLOR vs. ERIC BRISTOW (1990) - Trotzdem ist die WM 1990 die Geburtsstunde der Legende Phil Taylor. Im Finale setzt er sich mit 6:1 gegen seinen Mentor Eric Bristow, der für Taylor sogar das Startgeld übernahm, durch © Getty Images
Zuvor war Bristow der Superstar der Szene, hatte bis 1986 schon fünf Mal die WM gewonnen. Mit Taylors erstem Erfolg begann aber eine neue Zeitrechnung. Bekanntlich sollten 15 weitere WM-Titel folgen © Getty Images
PLATZ 13: DENNIS PRIESTLY vs. PHIL TAYLOR (1994) - Das Jahr 1994 war ein einschneidendes in der Darts-Geschichte. Die PDC mit Frontmann Phil Taylor spaltet sich von der BDO ab und veranstaltet erstmals ihre eigene WM. Fast selbstverständlich, dass es "The Power" nach zwei BDO-Titeln bis ins Finale schafft © Getty Images
Im Endspiel wartet Landsmann Dennis Priestly, der sich im alten Verband immerhin auch schon einmal die WM-Krone (1991) gesichert hatte. Trotzdem: Taylor ist der haushohe Favorit - und geht richtig baden. Priestly zerlegt ihn mit 6:1 und wird erster PDC-Weltmeister © Getty Images
PLATZ 12: JOHN LOWE vs. ERIC BRISTOW (1987) - Auch vor der Taylor-Ära gab es schon herausragende Könner am Board. Zwei von ihnen: John Lowe und Eric Bristow. Im WM-Finale 1987 duellieren sich die beiden auf einem bis dahin unerreichten Niveau, Lowe beendet Bristows dreijährige Siegesserie mit einem 6:4 © Getty Images
PLATZ 11: ADRIAN LEWIS vs. JAMES WADE (2012) - Im WM-Halbfinale 2012 liegt Adrian Lewis gegen Landsmann James Wade aussichtslos mit 0:5 zurück © Getty Images
Weil sich "The Jackpot" von einem Luftzug auf der Bühne gestört fühlt, wird das Match aber unterbrochen. Minutenlang suchen die Verantwortlichen nach dem Grund für die Luftverwirbelung. Als die Partie wieder aufgenommen wird, ist Wade völlig von der Rolle und verspielt seinen Mega-Vorsprung noch © Getty Images
Im Finale setzt sich Lewis dann recht ungefährdet mit 7:3 gegen Andy Hamilton durch und holt seinen zweiten WM-Titel in Folge © Getty Images
PLATZ 10: JOHN PART vs. PHIL TAYLOR (2003) - Nach der Finalniederlage von 1994 ist Phil Taylor der alles überragende Spieler in der PDC. Acht Jahre in Folge gewinnt er die WM - bis zum legendären Finale von 2003. In einem Thriller macht der Kanadier John Part "The Power" mit 7:6 einen Strich durch die Rechnung © Getty Images
Taylor trägt das Ende seiner Siegesserie mit Fassung und lässt auf die Finalpleite gegen Part direkt drei weitere WM-Titel folgen © Getty Images
PLATZ 9: PHIL TAYLOR vs. JAMES WADE (2010) - Zwei 9-Darter in einem Match? Dieses Kunststück schaffte bislang nur Phil Taylor: Im Premier-League-Finale von 2010 lässt "The Power" seinem Herausforderer James Wade nicht den Hauch einer Chance. Gleich zweimal gelingt ihm das perfekte Spiel © Getty Images
PLATZ 8: MICHAEL VAN GERWEN vs. JAMES WADE (2013): Der arme James Wade kann einem fast Leid tun. Gegen ihn zeigen seine Gegner besonders gerne Darts in Perfektion © Getty Images
So wie Michael van Gerwen im WM-Halbfinale 2013. Auf dem Weg zum 6:4-Erfolg gelangen MvG sage und schreibe 17 perfekte Darts nacheinander. Nur der 18. Wurf auf die Doppel 12, der im Single-Feld landete, verhinderte nie da gewesene zwei 9-Darter in Folge © Getty Images
PLATZ 7: ADRIAN LEWIS vs. GARY ANDERSON (2011) - Bei seinem ersten WM-Triumph 2011 spielte Adrian Lewis wie aufgedreht. Beim 7:5-Erfolg kam Kontrahent Gary Anderson nie wirklich in Schlagistanz © Getty Images
Ganz im Vorbeigehen warf "The Jackpot" in seiner Final-Premiere sogar noch einen 9-Darter. Zum Niederknien © Getty Images
PLATZ 6: RAYMOND VAN BARNEVELD vs. MICHAEL VAN GERWEN (2016): Vor der WM 2016 hatte Michael van Gerwen alles in Grund und Boden gespielt. Ins Achtelfinale spazierte "Mighty Mike" dementsprechend locker. Doch dann der Schocker im Oranje-Duell gegen Raymond van Barneveld © Getty Images
Die Landsmänner trieben sich gegenseitig zu immer höheren Scores, am Ende spielten beide einen Average von mehr als 100 Punkten. Van Gerwens Durchschnitt war mit 105,78 Zählern sogar deutlich höher als Barneys (100,44), aber der Routinier war immer dann da, wenn es darauf ankam, und haute MvG reihenweise irre High-Finishes um die Ohren. Das Ergebnis: ein legendärer 4:3-Sieg für den Alt-Meister © Getty Images
PLATZ 5: KEITH DELLER vs. ERIC BRISTOW (1983) - Das größte Märchen der Darts-Geschichte schrieb 1983 Keith Deller. Als ungesetzter Spieler stieß der Engländer bis ins Finale vor und schlug dort dann auch noch Superstar Eric Bristow mit 6:5. Das entscheidende Leg machte Deller mit einem 138er-Finish zu. Seitdem spricht man bei 138 Punkte Rest nur noch vom "Deller Finish" © Getty Images
PLATZ 4: ROB CROSS vs. MICHAEL VAN GERWEN (2018) - Das wohl beste Match aller Zeiten im Ally Pally. Debütant Rob Cross verlangt im WM-Halbfinale 2018 Top-Favorit Michael van Gerwen alles ab, zwingt ihn ins Sudden-Death-Leg im 13. Satz. Beide vergeben Matchdarts, am Ende schnappt tatsächlich der Underdog zu und zieht bei seiner ersten WM gleich ins Finale ein, wo er dann auch noch Taylor schlägt © Getty Images
PLATZ 3: PHIL TAYLOR vs. ADRIAN LEWIS (2013) - Betrachtet man nur die 3-Dart-Averages, lieferten sich Adrian Lewis und Lehrmeister Phil Taylor beim Grand Slam of Darts 2013 das beste Darts-Match der Geschichte © Getty Images
Im Halbfinale ließen die beiden die 180er nur so regnen, Lewis übertraf mit seinen 110,99 Punkten im Schnitt Taylor (109,76) sogar minimal, trotzdem holte sich "The Power" den 16:9-Sieg im Duell der Power-Scorer © Getty Images
PLATZ 2: PHIL TAYLOR vs. KEVIN PAINTER (2004) - Manchmal ist die Dramatik eines Matches aber eben doch noch etwas wichtiger als das reine Scoring. Das WM-Finale 2004 zwischen Phil Taylor und Kevin Painter ist das beste Beispiel © Getty Images
Im Jahr zuvor hatte sich Taylor denkbar knapp John Part aus Kanada geschlagen geben müssen. Und auch 2004 zwingt "The Artist" den Dominator in einem unglaublichen Krimi bis ins entscheidende Sudden-Death-Leg im 13. Satz © Getty Images
Doch dieses Mal hat Taylor das bessere Ende für sich. Er gewinnt den Nerven-Thriller und startet erneut eine jahrelange Siegesserie bei der WM © Getty Images
PLATZ 1: RAYMOND VAN BARNEVELD vs. PHIL TAYLOR (2007): Diese Serie endet 2007 im wohl besten Darts-Match aller Zeiten. Nach seinem Wechsel zur PDC schafft es Raymond van Barneveld gleich ins Endspiel der WM und geht gegen "The Power" über die volle Distanz © Getty Images
Das Finale wird zum emotionalsten und fesselndsten Duell, das bis dorthin vor TV-Kameras ausgetragen wurde. Wieder geht es in den 13. Satz, wieder muss fällt die Entscheidung erst im Sudden-Death-Leg. Barney gewinnt den Wurf aufs Bulls-Eye, darf das Leg beginnen und siegt © Getty Images
Nach drei WM-Titeln in der BDO krönte sich van Barneveld damit gleich im ersten Anlauf auch bei der PDC zum Weltmeister. Der "Clasico des Darts" zwischen ihm und Taylor war geboren © Getty Images

Die German Darts Masters finden erst zum zweiten Mal im Rahmen der PDC World Series in Deutschland statt. Im vergangenen Jahr gewann Peter Wright das Finale der German Darts Masters gegen Phil Taylor in Düsseldorf.

Barry Hearn, Vorsitzender der Professional Darts Corporation (PDC) sagte zu dem geplanten Event: "Der Sport hat in Deutschland ein unglaubliches Wachstum erfahren und es war ein natürlicher Schritt, die World Series of Darts 2017 dort stattfinden zu lassen. Die German Darts Masters im Jahr 2018 auf diese Weise erweitern zu können, ist fantastisch. Es wird ein unvergesslicher Tag des Darts werden."

Ende Januar wird der Ticketverkauf für das Darts-Turnier auf Schalke starten.