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2019 William Hill World Darts Championship - Final Bei der PDC World Darts Championship bestieg Michael van Gerwen zum dritten Mal den Darts-Thron
Bei der PDC World Darts Championship bestieg Michael van Gerwen zum dritten Mal den Darts-Thron © Getty Images
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Nach seinem dritten Triumph bei der PDC World Darts Championship sieht Michael van Gerwen sich als den Dominator. Wirkliche Konkurrenten sieht er keine.

Erst vor wenigen Tagen hat sich Michael van Gerwen bei der PDC World Darts Championship zum dritten Mal zum Weltmeister gekürt. Damit unterstrich er seine Ausnahmestellung, die er bereits in den letzten Jahren innehatte.

Aber das reicht dem Niederländer nicht. Er will nicht einfach nur der Beste sein. Er strebt die totale Dominanz in seinem Sport an.

"Wenn ich ungefähr 40 bin, kann ich der König des Darts sein! Warum nicht? Ich war die letzten fünf Jahre der König, also kann ich es auch die nächsten zehn Jahre sein, oder?", sagte MvG bei Sky Sports zu seiner Zukunftsplanung.

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Van Gerwen: Mentale Stärke als Schlüssel

Den Hauptgrund für seine Überlegenheit sieht der 29-Jährige vor allem in seiner mentalen Überlegenheit. Die meisten Gegner hätten nicht das Zeug dazu, ihn auf höchstem Level herauszufordern.

"Sie sind nicht gut genug. Egal, was sie sagen, aber die Denkweise dafür zu haben, ist etwas völlig anderes", sagte van Gerwen.

Auch im Nachwuchs mangelt es an der Einstellung

Und seiner Meinung nach wird sich seine Überlegenheit auch nicht so schnell ändern. Denn auch vom Nachwuchs ist van Gerwen nur spärlich überzeugt.

Bereits nach seinem Sieg in der 3. Runde der Darts-WM gegen Max Hopp kritisierte er, dass der Deutsche von seinem Talent her viel weiter sein müsste. Aber anscheinend fehle dem 22-Jährigen der Wille dazu, so van Gerwen.

Aber auch die anderen Nachwuchsspieler machen ihm keine Angst. "Es gibt einige gute junge Darts-Spieler. Aber sind sie gut genug für ein ganzes Turnier wie die Weltmeisterschaft? Das ist etwas komplett anderes."

Rundumschlag gegen Wechselkurse und Brexit

Einmal in Fahrt setzte MvG dann auch noch zu einem Donnerwetter gegen das britische Pfund an.

Da im Darts Preisgelder oft in Pfund ausbezahlt werden, leidet der Niederländer unter den Wechselkursen. "Wenn man den Pfund mit dem Euro vergleicht, kostet mich das jedes Mal zehn Prozent von meinem Preisgeld. Das ist verdammt viel Geld."

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"Und auch der Brexit ist furchtbar", komplettierte er seinen Rundumschlag. "Ich hoffe, ich bekomme ein Visum."

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