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München - Michael Smith feiert bei den Players Championship Finals eine gelungene Revanche gegen José de Sousa. Auch MvG, Peter Wright und Gerwyn Price sind weiter.

Michael Smith hat bei den Players Championship Finals (27.-29. November LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) eine gelungene Revanche gegen José de Sousa gefeiert.

Nachdem sich der "Bully Boy" in der K.o.-Runde des Grand Slam of Darts dem Portugiesen noch geschlagen geben musste, setzte er sich in der Ricoh Arena in Coventry nun mit 10:7 durch und sicherte sich somit den Einzug ins Viertelfinale.

Die beiden Darts-Profis lieferten sich dabei ein hochklassiges Match. Beide spielten einen Average von über 100 Punkten - Smith (101.84) hatte dabei gegenüber de Sousa (102.96) knapp das Nachsehen. Außerdem fiel insgesamt 14 Mal die 180.

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Den entscheidenden Vorteil erarbeitete sich Smith mit seiner Checkout-Quote. Der 30-Jährige traf 50 Prozent seiner Versuche auf die Doppel, während "The Special One" nur bei 36.84 Prozent erfolgreich war.

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Für de Sousa war es die erste Niederlage nach neun Siegen in Folge und nach dem sensationellen Sieg beim Grand Slam ein herber Rückschlag vor der PDC-Weltmeisterschaft, die vom 15. Dezember 2020 bis 3. Januar 2021 wie gewohnt im altehrwürdigen Alexandra Palace stattfindet.

Wright im Decider weiter

Smith hingegen feierte eine Premiere: Zum ersten Mal in seiner Karriere hat er bei den Players Championship Finals die Runde der letzten Acht erreicht. Dort trifft er auf Peter Wright.

Der Weltmeister zitterte sich gegen Callan Rydz weiter und konnte sich erst im Decider mit 10:9 durchsetzen. Es war im dritten Spiel des Turniers bereits das zweite Mal, dass der Schotte in das entscheidende Leg musste.

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Insgesamt vergab "Snakebite" sechs Matchdarts, erst mit dem siebten konnte er das Duell für sich entscheiden. Nach der Partie präsentierte sich Wright unzufrieden und bemängelte auch die Hitze auf der Bühne.

"Es war sehr heiß. Aber wenn du so weit kommst, willst du natürlich auch das Major gewinnen. Ich musste hinterher nochmal einen Sprint hinlegen", sagte der 50-Jährige.

Mit dem Einzug in die Runde der letzten Acht ist Wright neben Michael van Gerwen und Phil Taylor erst der dritte Spieler in der Geschichte des Darts, der in der PDC Order of Merit die Preisgeldmarke von einer Million Dollar knackt.

Van Gerwen setzt sich gegen de Zwaan durch

Van Gerwen setzte sich gegen Jeffrey de Zwaan mit 10:7 durch und hält damit die Chance auf seinen sechsten Titel bei den Players Championship Finals am Leben.

Der Niederländer zeigte sich einmal mehr nicht in seiner besten Form. Erst der vierte Matchdart von "Mighty Mike" gegen seinen Landsmann saß. Darüber hinaus verspielte van Gerwen eine zwischenzeitliche 8:3-Führung und ließ "The Black Cobra" noch einmal auf drei Legs herankommen. Wirklich gefärhlich werden konnte de Zwaan dem Weltranglistenersten aber nicht mehr.

Van Gerwen spielte einen Average von 96.33 Punkten, de Zwaan kam auf durchschnittlich 91.79 Punkte pro Aufnahme. Auch bei der Checkout-Quote hatte MvG (40 %) die Nase vor de Zwaan (36.84 %) vorne.

Price gegen Humphries weiter

Auch Gerwyn Price hat das Viertelfinale erreicht.

Der Finalist des vergangenen Jahres setzte sich mit 10:6 gegen Luke Humphries durch. Doch so deutlich, wie es das Ergebnis andeutet, verlief das Duell nicht. Bis zum 6:6 konnte sich "The Iceman" nicht absetzen und hatte besonders mit einer Doppelschwäche zu kämpfen.

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Erst dann folgte die Initialzündung: Mit zwei High-Finishes (130 und 121) direkt hintereinander setzte sich der Waliser auf 8:6 ab und gab auch in der Folge kein Leg mehr ab.

"Das war ein verrücktes Spiel" sagte Price nach der Partie bei SkySports und fügte hinzu: "Es war schwierig, aber es sind einfach schwierige Zeiten. Ich hoffe, dass ich mich gut erholen kann und morgen stärker zurückkomme."

Die 3. Runde (Best of 19 Legs) im Überblick:

Main Stage:
Michael Smith - José de Sousa 10:7
Gerwyn Price - Luke Humphries 10:6
Peter Wright - Callan Rydz 10:9
Michael van Gerwen - Jeffrey de Zwaan 10:7

Stage Two:
Ian White - Joe Cullen 8:10
Ross Smith - Damon Heta 7:10
Karel Sedlacek - Mervyn King 5:10
Dirk van Duijvenbode - Luke Woodhouse 10:1

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