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Dimitri Van den Bergh wird zum Abschluss der PDC Super Series doch noch zum Champion. Bei den deutschen Darts-Stars um Gabriel Clemens gibt es nur wenig Ruhmreiches.

Jetzt hat er es doch noch geschafft: (NEWS: Alles zum Darts)

Dimitri Van den Bergh hat zum Abschluss der PDC Super Series im hessischen Niedernhausen triumphiert und dabei seinen ersten Titel auf der Pro-Tour unter Dach und Fach gebracht.

Der World Matchplay-Champion und zweifache Jugendweltmeister, der zuvor bereits in zwei Finals den Kürzeren gezogen hatte, behauptete sich an Tag 4 in einem furiosen Endspiel gegen den Dirk van Duijvenbode, der an gleicher Stelle rund 24 Stunden zuvor seinerseits den ersten Erfolg bei der Professional Darts Corporation (PDC) gefeiert hatte. 

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"The Dreammaker" gewann mit 8:7 und damit auch den mit rund 11.500 Euro dotierten Hauptpreis.

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Darts: Van den Bergh triumphiert bei PDC Super Series

Das Happy End war indes schwer erkämpft, wenngleich der Belgier angesichts eines 12-Darters und einer 4:1-Führung bereits klar auf der Siegerstraße lag. Doch "The Aubergenius" konterte, glich aus und bog kurz darauf auch einen abermaligen Rückstand (5:7) wieder um, ehe der Decider Van den Bergh doch noch erlöste.

Bemerkenswert: Der Tabellenführer der Unibet Premier League hatte in seinen ersten vier Spielen, in denen er John Brown, Ian White, Alan Soutar und Ryan Searle besiegte, einen Drei-Darts-Average zwischen 101,5 und 108,8.

Im Viertelfinale war wiederum Scott Mitchell (5:6), danach in der Runde der letzten vier van Duijvenbodes niederländischer Landsmann Danny Noppert (2:7) chancenlos geblieben.

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"Ich bin stolz und glücklich, endlich den ersten Sieg auf der ProTour zu holen", sagte Van den Bergh hinterher bei der PDC. "Es ist etwas, das ich nicht erwartet habe, aber jetzt es ist passiert."

Darts: Schindler bester Deutscher bei PDC Super Series

Einmal mehr enttäuschend verlief der Auftritt von Michael van Gerwen: Der Superstar unterlag Simon Whitlock (Australien) im Achtelfinale mit 3:6.

Als einziger Deutscher erreichte Martin Schindler die dritte Runde, scheiterte dort aber am späteren Halbfinalisten Robert Thornton mit 4:6. Bereits zuvor war Endstation für Gabriel Clemens, Max Hopp, Lukas Wenig, Robert Marijanovic, René Eidams, Michael Unterbuchner, Steffen Siepmann und Florian Hempel.

Den bereits vierten Neundarter der Super Series gab es durch Krzysztof Ratajski, für den das perfekte Leg Premiere war, bei dessen Erstrundensieg gegen Keane Barry. Erwähnenswert: Es war der nunmehr 18. Neundarter in diesem Jahr und der 360. insgesamt in der PDC-Historie.

Bei den PDC Super Series, wie auch den Summer, Autumn und Winter Series, handelte es sich um Players Championships mit umgerechnet jeweils 75.000 Euro Preisgeld, die in drei Blöcken à vier Spieltagen ausgetragen wurden.

PDC Super Series: Tag 4 im Überblick:

Achtelfinale:
Daryl Gurney - Ron Meulenkamp 6:5
Danny Noppert - Martijn Kleermaker 6:2
Scott Mitchell - Krzysztof Kciuk 6:5
Dimitri Van den Bergh - Ryan 6:1
Michael Smith - Rowby-John Rodriguez 6:1
Robert Thornton - Ted Evetts 6:3
Simon Whitlock - Michael van Gerwen 3:6
Dirk van Duijvenbode - Mike De Decker 3:6

Viertelfinale:
Danny Noppert - Daryl Gurney 6:4
Dimitri Van den Bergh - Scott Mitchell 6:5
Robert Thornton - Michael Smith 6:3
Dirk van Duijvenbode - Simon Whitlock 6:0
Halbfinale:
Dimitri Van den Bergh - Danny Noppert 7:2
Dirk van Duijvenbode - Robert Thornton 7:4
Finale:
Dimitri Van den Bergh - Dirk van Duijvenbode 8:7

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