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München - Bei der Darts-WM scheitert Rob Cross völlig überraschend in der zweiten Runde. Der Weltmeister von 2018 zeigt sich selbstkritisch, bleibt aber dennoch positiv.

Der zweite Tag der Darts-WM im Ally Pally hatte gleich mehrere Paukenschläge parat.

Mit einer bitteren 1:3-Niederlage fand die glorreiche Karriere von Raymond van Barneveld ein Ende. Der Niederländer ging im Anschluss hart mit sich ins Gericht, sprach davon, dass er sich dieses Karriereende niemals verzeihen und sich jeden einzelnen Tag hassen würde.

Bei all der Tragik um den Barney-Abgang fand das frühe Aus von Rob Cross kaum Beachtung.

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Cross scheitert an Huybrechts

In seiner Zweitrundenpartie gegen Kim Huybrechts ging der Weltmeister von 2018 sang und klanglos mit 0:3 baden.

"Ich bin fassungslos. Ich kann das nicht glauben", sagte Gewinner Huybrechts anschließend: "Das war vielleichts Robs schlechter Wettkampf aller Zeiten."

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Dabei hatte die Karriere des Briten so fulminant begonnen.

Am 1. Januar 2018 hatte sich der ehemalige Elektriker gleich bei seiner ersten WM-Teilnahme zum Champion gekrönt. Im Finale besiegte er Darts-Legende Phil Taylor in dessen letzten Spiel mit 7:2.

Von all dem Glanz war am Samstagabend nichts mehr zu sehen. Ein Average von unter 90 sowie eine Checkout-Quote von mageren 15 Prozent machten ein Weiterkommen des Briten unmöglich.

Schlechte Checkout-Quote

Die Schuld bei anderen suchen wollte Cross im Anschluss nicht. "Ich habe in jedem Satz versucht, den Schlüssel zum Erfolg zu finden, aber es war einfach nicht mein Tag. Kim war der deutlich bessere Spieler und hatte den Sieg mehr verdient als ich", erklärte der 29-Jährige im SPORT1-Interview.

Dabei waren es vor allem Huybrechts' starke Checkouts im dreistelligen Bereich, die Cross verzweifeln ließen.

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"Jeder hat einmal einen schlechten Tag auf der Arbeit und ich hatte in diesem Jahr schon einige schlechte Tage. Ich hatte verdient zu verlieren und kann mich auch nur selbst dafür verantwortlich machen", so Cross weiter.

Vorfreude auf Weihnachten

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Die Nummer zwei der Welt muss nach dem Achtelfinal-Aus bei der vergangenen WM und der Final-Niederlage bei den UK Open erneut eine Enttäuschung verkraften.

Einzig sein Sieg beim World Matchplay dürfte in diesem Jahr für Glücksgefühle gesorgt haben.

Doch trotz des frühen Ausscheidens im Ally Pally blickt Rob Cross positiv auf die nächste Zeit. "Ich fahre jetzt zurück in die Heimat und kann mit meiner Familie Zeit an Weihnachten verbringen", freute sich der 29-Jährige im SPORT1-Interview.

Und auch via Social Media verbreitete Cross Optimismus. "Ich werde aus dieser Niederlage lernen. Ich werde mir Zeit für mich selbst nehmen und als noch besserer Spieler zurückkehren."

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