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Die Kölner Haie gewinnen gegen die Straubing Tigers
Die Kölner Haie gewinnen den Klassiker gegen die Eisbären Berlin © Getty Images

Die Kölner Haie gewinnen ein torreiches Spiel bei den Eisbären Berlin. Die Adler Mannheim holen einen Kantersieg gegen die Krefeld Pinguine.

Tabellenführer Eisbären Berlin hat in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einen Dämpfer hinnehmen müssen. Der DEL-Rekordmeister unterlag den Kölner Haien mit 3:5 (0:1, 1:2, 2:2) und verpasste es, den Vorsprung an der Spitze wieder auf sechs Zähler auszubauen. 

Berlin liegt somit weiter mit 67 Punkten vor Red Bull München und den Nürnberg Ice Tigers (beide 64), die sich bei Schlusslicht Straubing Tigers mit 3:2 (1:2, 1:0, 1:0) durchsetzten. Köln ist mit 46 Punkten Siebter (Die Tabelle der DEL).

In der Tabelle unmittelbar hinter den Haien schossen sich die kriselnden Adler Mannheim beim 7:0 (2:0, 4:0, 1:0) gegen die Krefeld Pinguine ihren Frust von der Seele und fuhren den ersten Sieg unter Trainer-Rückkehrer Bill Stewart ein. Die sieben Treffer für den sechsmaligen DEL-Champion steuerten sieben verschiedene Schützen bei. 

Zweimal Penaltyschießen

Die Fischtown Pinguins Bremerhaven schlossen mit einem 5:1 (0:0, 1:1, 4:0) zum Kontrahenten Schwenninger Wild Wings auf. Beide besetzen mit 48 Punkten die letzten direkten Play-off-Tickets auf den Rängen fünf und sechs (Die Ergebnisse der DEL).

Während die Düsseldorfer EG beim Tabellennachbarn Augsburger Panther das Eis beim 1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen zum vierten Mal nacheinander als Verlierer verließ, konnten die Iserlohn Roosters ihre vierte Pleite in Folge nach einer tollen Aufholjagd beim 4:3 (1:2, 0:1, 2:0, 0:0, 1:0) nach Shootout gegen den ERC Ingolstadt noch abwenden.

Ohne den von Haie-Trainer Peter Draisaitl nicht berücksichtigten Nationalspieler Philipp Gogulla sahen die Domstädter nach zwei Dritteln beim Stande von 3:1 wie die sicheren Sieger aus. Dann gelang Sean Backman (46., 48.) per Doppelschlag der Ausgleich, doch Köln antwortete prompt und stellte durch Corey Potter (49.) und Fredrik Eriksson (52.) den alten Abstand wieder her.  

Die Spiele im Stenogramm:

Straubing Tigers - Nürnberg Ice Tigers 2:3 (2:1, 0:1, 0:1)
Tore: 1:0 Mitchell (4:45), 2:0 Koper (7:57), 2:1 Pföderl (8:38), 2:2 Reimer (28:05), 2:3 Mitchell (50:21)
Zuschauer: 3937
Strafminuten: Straubing 4 - Nürnberg 6

Adler Mannheim - Krefeld Pinguine 7:0 (2:0, 4:0, 1:0)
Tore: 1:0 Desjardins (4:29), 2:0 Akdag (6:42), 3:0 MacMurchy (28:57), 4:0 Ullmann (31:28), 5:0 Festerling (32:32), 6:0 Kolarik (33:11), 7:0 Raedeke (50:36)
Zuschauer: 9089
Strafminuten: Mannheim 4 - Krefeld 8

Eisbären Berlin - Kölner Haie 3:5 (0:1, 1:2, 2:2)
Tore: 0:1 Latta (19:58), 0:2 Krämmer (25:28), 1:2 MacQueen (31:33), 1:3 Shugg (35:59), 2:3 Backman (45:51), 3:3 Backman (47:32), 3:4 Potter (48:26), 3:5 Eriksson (50:47)
Zuschauer: 13.924
Strafminuten: Berlin 12 plus Spieldauer-Disziplinar (Aubry) - Köln 4

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Schwenninger Wild Wings 5:1 (0:0, 1:1, 4:0)
Tore: 0:1 Timonen (23:48), 1:1 Körner (26:46), 2:1 Urbas (51:16), 3:1 Svensson (51:35), 4:1 Owens (57:20), 5:1 Bast (59:37)
Zuschauer: 4254
Strafminuten: Bremerhaven 4 - Schwenningen 4

Iserlohn Roosters - ERC Ingolstadt 4:3 (1:2, 0:1, 2:0, 0:0, 1:0) n.P.
Tore: 0:1 Olver (1:01), 1:1 Martinovic (3:53), 1:2 Collins (8:56), 1:3 Collins (30:35), 2:3 Jaspers (52:24), 3:3 Jaspers (55:15), 4:3 Combs (Penalty)
Zuschauer: 4204
Strafminuten: Iserlohn 12 plus Disziplinar (Brown) - Ingolstadt 10 plus Disziplinar (Pelech)

Augsburger Panther - Düsseldorfer EG 2:1 (1:0, 0:1, 0:0, 0:0, 1:0) n.P.
Tore: 1:0 Sezemsky (15:42), 1:1 Strodel (32:43), 2:1 Cundari (Penalty)
Zuschauer: 5365
Strafminuten: Augsburg 4 - Düsseldorf 10 plus Disziplinar (Burlon)

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