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Meister München merzt in den DEL-Playoffs die Auftaktpleite gegen Bremerhaven aus. Wolfsburg lässt den Eisbären in Spiel zwei keine Chance.

Meister Red Bull München kommt in den Playoffs (LIVE im TV auf SPORT1) langsam in Form.

Der Titelverteidiger gewann das zweite Spiel des Viertelfinales bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven 6:3 (3:0, 1:2, 2:1) und glich in der Serie gegen den Außenseiter aus. Im ersten Duell hatte es eine 3:4-Heimniederlage gegeben, das nächste Spiel der "best-of-seven"-Serie findet am Sonntag (ab 14 Uhr im LIVETICKER) statt.

"Es war ein ähnliches Spiel wie vor zwei Tagen. Wir haben wieder früh geführt, hatten dann aber nach dem ersten Gegentor erneut Probleme", sagte Münchens Dominik Kahun, Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen: "Bremerhaven ist fast herangekommen. Zum Glück haben wir aber zu den richtigen Zeitpunkten nachgelegt."

Starkes erstes Drittel des Meisters

In Bremerhaven brachten Brooks Macek (1.), Maximilian Kastner (13.) und Keith Aucoin (18.) die Gäste im ersten Drittel deutlich in Führung. Michael Moore (23.) traf für die Gastgeber, ehe Patrick Hager (29.) die Drei-Tore-Führung wiederherstellte.

Allerdings brachten Wade Bergman (32.) und Kristopher Newbury (41.) Bremerhaven wieder heran. Kahun (56.) und Jason Jaffray (59.) machten kurz vor Schluss alles klar.

Wolfsburg lässt Eisbären keine Chance

Der DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin verpasste in der Serie gegen Vizemeister Grizzlys Wolfsburg einen weiteren Sieg. Der Hauptstadtklub verlor beim Vizemeister Grizzly Wolfsburg 2:5 (1:3, 1:0, 0:2), in der Serie steht es damit 1:1. Das dritte Duell zeigt SPORT1 am Sonntag ab 14.55 Uhr LIVE im TV.

Ex-Meister Adler Mannheim hat dagegen nach einem Overtime-Krimi beste Aussichten auf den Einzug ins Halbfinale. Das Team von Bill Stewart gewann das zweite Spiel der Serie gegen den ERC Ingolstadt durch einen Treffer in der zweiten Verlängerung 3:2 (0:0, 2:0, 0:2, 0:0, 1:0). Damit steht es in der Serie 2:0 für Mannheim.

Im Video: Adler gewinnen irres Eishockey-Spektakel

Bereits am Donnerstag hatten die Nürnberg Ice Tigers die Serie gegen die Kölner Haie durch einen 3:2-Auswärtserfolg nach Verlängerung ausgeglichen.

Die Spiele im Stenogramm:

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Red Bull München 3:6 (0:3, 2:1, 1:2)
Tore: 0:1 Brooks Macek (00:52), 0:2 Maximilian Kastner (12:49), 0:3 Keith Aucoin (17:27), 1:3 Michael Moore (22:11), 1:4 Patrick Hager (28:45), 2:4 Wade Bergman (31:21), 3:4 Kristopher Newbury (40:26), 3:5 Dominik Kahun (55:50), 3:6 Jason Jaffray (58:29)
Zuschauer: 4647
Strafminuten: Bremerhaven 6 - München 4
Playoff-Stand: 1:1 

Grizzlys Wolfsburg - Eisbären Berlin 5:2 (3:1, 0:1, 2:0)
Tore: 1:0 Christoph Höhenleitner (6:27), 2:0 Fabio Pfohl (11:55), 3:0 Conor Allen (12:53), 3:1 Louis-Marc Aubry (14:05), 3:2 Sean Backman (38:10), 4:2 Alexander Weiss (42:41), 5:2 Brent Aubin (55:28)
Zuschauer: 4503
Strafminuten: Wolfsburg 23 + 20 Spieldauer-disziplinar (Höhenleitner) - Berlin 37 + 10 disziplinar (Buchwieser, Richmond, MacQueen, Olver) + 20 Spieldauer-disziplinar (Backman)
Playoff-Stand: 1:1 

Adler Mannheim - ERC Ingolstadt 3:2 n.V. (0:0, 2:0, 0:2, 0:0, 1:0)
Tore: 1:0 Luke Adam (21:42), 2:0 Garrett Festerling (27:48), 2:1 Thomas Greilinger (45:37), 2:2 Ville Koistinen (53:37), 3:2 Daniel Sparre (83:45)
Zuschauer: 13.600
Strafminuten: Mannheim 10 - Ingolstadt 22
Playoff-Stand: 2:0

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