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DEL: EHC Red Bull München patzt gegen Krefeld - DEG weiter ungeschlagen
Der EHC Red Bull München patzt vor eigenem Publikum © imago
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Der EHC Red Bull München patzt zum zweiten Mal in Folge - diesmal vor eigenem Publikum. Derweil siegt die Düsseldorfer EG weiter und ist noch makellos.

Die Düsseldorfer EG eilt in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter von Sieg zu Sieg, während Meister EHC Red Bull München erneut patzt.

Düsseldorf gewann auch sein fünftes Saisonspiel bei den Augsburger Panthern mit 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0) nach Verlängerung und behauptete als einziges ungeschlagenes Team mit 13 Punkten die Tabellenführung.

DEG gerät in Rückstand

Die DEG geriet durch Jaroslav Hafenrichter (25.) in Rückstand. Der Ex-Kölner Philip Gogulla glich aus (32.) und bereitete in der Verlängerung Bartas Siegtor vor.

"Wir haben hinten dicht gemacht und vorne unsere Chancen genutzt", sagte Siegtorschütze Alexander Barta, der in der dritten Minute der Overtime traf, bei Telekom Sport: "Deshalb ist es am Ende okay, dass wir mit zwei Punkten nach Hause gehen."

München patzt in eigener Halle

Der Titelverteidiger mit Trainer Don Jackson patzte in eigener Halle gegen die Krefeld Pinguine mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:1). München, dreimal in Folge deutscher Meister, reichte das Tor von Mark Voakes (26.) nicht zum Sieg. Jordan Caron (22.) und Chad Costello (41.) besiegelten die zweite Niederlage in Folge nach dem 3:8 am vergangenen Sonntag in Iserlohn.

Mitfavorit Adler Mannheim bleibt nach dem 6:3 (2:2, 1:1, 3:0) gegen die Grizzlys Wolfsburg erster Verfolger, die punktgleichen Kurpfälzer trennt nur ein Tor vom ersten Platz.

Mannheim führte nach Toren von Luke Adam (5.) und Chad Kolarik (14.) früh mit 2:0, doch Christoph Höhenleitner (15.) und Marcel Ohmann (19.) glichen noch vor der ersten Drittelpause aus. Nach dem 2:3 durch Höhenleitner (25.) drehten Matthias Plachta (37.), Andrew Desjardins (47.), Benjamin Smith (59.) und erneut Kolarik (60.) das Spiel.

Nürnberg siegt mit Sportdirektor als Trainer

Der ERC Ingolstadt liegt nach dem 6:0 (3:0, 1:0, 2:0) gegen Schlusslicht Schwenninger Wild Wings auf dem dritten Platz.

Drei Tage nach dem Rauswurf von Trainer Kevin Gaudet fertigten die Thomas Sabo Ice Tigers mit Sportdirektor Martin Jiranek an der Bande die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 6:2 (3:0, 2:1, 1:2) ab.

Vizemeister Eisbären Berlin feierte beim 4:3 (0:0, 2:1, 2:2) gegen die Iserlohn Roosters den dritten Sieg in Folge. Die Kölner Haie leisteten sich beim 0:1 (0:0, 0:1, 0:0) gegen die Straubing Tigers bereits ihre dritte Heimniederlage.

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