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Die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg feiern einen wichtigen Sieg bei den Krefeld Pinguinen. Bei den Eisbären Berlin will die Pleitenserie dagegen nicht enden.

In der DEL haben die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg das 0:7-Debakel gegen die Grizzlys gut verdaut und bei den Krefeld Pinguinen einen 4:2-Erfolg gefeiert. Allerdings sah es lange Zeit nach einer erneuten Pleite der Franken aus.

Die Hausherren kontrollierten das Spiel lange Zeit, waren vor dem Tor aber nicht konsequent genug. Daher führten sie zwar verdient, aber zu niedrig mit 1:0 nach zwei Dritteln. Aber im Schlussdrittel nahm das Spiel richtig Fahrt auf und bot den Zuschauern Eishockey der Spitzenklasse.

Den Ausgleich durch Patrick Reimer (42.) beantwortete Greger Hanson mit seinem zweiten Treffer zur erneuten Führung (45.). Aber dann schlug die Zeit der Gäste. Mit einem Doppelschlag durch Tom Gilbert und Brandon Segal (beide 50.) drehten die Franken das Spiel. Krefeld probierte nochmal alles und nahm auch den Goalie für den sechsten Spieler raus. Aber kurz vor dem Ende machte Phillipe Dupuis mit dem 4:2 ins leere Tor alles klar.

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Damit feiern die Nürnberger den dritten Sieg aus den letzten vier Spielen und verkürzen den Abstand zu Krefeld auf vier Punkte. (Service: Die DEL im SPORT1-Datencenter)

Enges Playoff-Rennen

Das Rennen um die sechs Direktplätze in den Playoffs spitzt sich zu. Der ERC Ingolstadt gewann das Duell der Ex-Meister mit den Kölner Haien 3:2 (2:0, 0:2, 1:0) und hat auf Rang sieben nur noch einen Zähler Rückstand auf den Tabellensechsten Augsburger Panther (3:2 nach Penaltyschießen gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven). Die Norddeutschen und Köln liegen für den ERC nur einen weiteren Zähler entfernt ebenfalls in unmittelbarer Reichweite.

Die Straubing Tigers verloren unterdessen durch ein 5:6 (1:0, 1:4, 3:2) gegen Meister Red Bull München mit sechs Punkten Rückstand auf Ingolstadt vorerst den Anschluss.

München festigte durch seinen fünften Sieg in Serie Rang zwei hinter dem souveränen Spitzenreiter Adler Mannheim, der nach seinem achten Erfolg nacheinander mit 4:3 (1:1, 2:1, 1:1) gegen die Iserlohn Roosters weiter neun Punkte vor dem Champions-League-Finalisten liegt. Auf Rang drei hat die Düsseldorfer EG das Spitzenduo durch seine vierte Heimpleite in Serie mit 3:4 (0:1, 2:2, 1:0, 0:1) nach Verlängerung gegen Schlusslicht Schwenninger Wild Wings elf Zähler hinter München vorerst aus den Augen verloren.

Eisbären-Krise hält weiter an

Im Kampf um die Teilnahme an den Pre-Playoffs müssen die Eisbären Berlin weiter zittern. Der frühere Meister kassierte bei den Grizzlys Wolfsburg trotz zweimaliger Führung seine sechste Niederlage nacheinander und hat nur noch sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellenelften Nürnberg Ice Tigers.

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