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In der DEL könnte künftig auf Eisflächen wie in der NHL gespielt werden. Die Ligaverantwortlichen sind wenig begeistert und fürchten hohe Kosten.

Der Eishockey-Weltverband IIHF könnte demnächst den Umbau auf schmalere Eisflächen nach NHL-Vorbild forcieren - im deutschen Eishockey hält sich die Begeisterung darüber in Grenzen.

Weil hierzulande nur ganz wenige Spielflächen über die NHL-Maße verfügen, drohen hohe Kosten.

Ein Umbau würde eine Summe "in Höhe von einer Million Euro darstellen", sagte Jörg von Ameln, der bei der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) für den Spielbetrieb zuständig ist, bei sportschau.de: "Diese Zahl ist auch nicht übertrieben, das haben wir seriös ermitteln lassen. Das hätte für die Klubs weitreichende Folgen."

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Auch aus der schwedischen und finnischen Liga regt sich großer Widerstand.

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IHHF-Kongress stimmt am Wochenende ab

Die IIHF könnte schon an diesem Wochenende beim Kongress in Rom entsprechende Richtlinien vorgeben, dass internationale Spiele und Turniere künftig nur noch auf Eisflächen mit NHL-Maßen ausgetragen werden dürfen. 

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"Der Trend geht eindeutig in die Richtung, dass die Spielfeldgröße in Europa auf 60 mal 26 Meter angepasst werden soll", sagte von Ameln. Befürworter erwarten, dass das Spiel dadurch schneller, torreicher und attraktiver wird. Bislang sind die Eisflächen in Europa 30 Meter breit. 

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