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Vizemeister EHC Red Bull München hat den DEL-Startrekord egalisiert. Das Team von Don Jackson scheint fest entschlossen, den Meistertitel aus Mannheim zurückzuholen.

Statistiken können ja manchmal irreführend sein, im Falle von Red Bull München spiegeln sie aber einfach nur die Tatsachen.

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Der Eishockey-Vizemeister hat die meisten Tore geschossen, die wenigsten Treffer zugelassen, er steht deshalb: logisch, auf Rang eins und jagt Rekord um Rekord. "Wir nehmen uns keine Auszeit, wir spielen ziemlich konstant. Das ist bisher der größte Faktor", sagte der routinierte Mark Voakes bei Magenta Sport nach dem knappen 2:1 in Bremerhaven. (SERVICE: Die DEL-Tabelle im SPORT1-Datencenter)

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Mit diesem Erfolg, dem neunten im neunten Spiel, egalisierte das Team von Trainer Don Jackson den DEL-Startrekord der Nürnberg Ice Tigers aus der Saison 2013/14.

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Genau genommen übertrafen die Münchner ihn bereits, denn der Meister der Jahre 2016 bis 2018 gewann alle neun Duelle nach 60 Minuten, die Nürnberger damals nicht.

Aus den Birken mit weiterer Rekordleistung

"Keine Ahnung, wie der Startrekord ist, auf so was gucken wir nicht", sagte Danny aus den Birken unlängst zwar. Mittlerweile wird aber auch der Nationaltorhüter davon Notiz genommen haben - der selbst eine persönliche Bestmarke erst mit Verzögerung realisierte.

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Dem Olympia-Silbermedaillengewinner gelang zuletzt in Köln das 46. Zu-Null-Spiel seiner Laufbahn, damit übertrumpfte aus den Birken den Kanadier Ian Gordon. "Natürlich freue ich mich, es war mir vorher gar nicht bewusst. Ich wusste nur, dass ich oben dabei bin", sagte der Goalie, der aktuell eine herausragende Fangquote von über 95 Prozent aufweist.

München und Mannheim in eigener Liga

Die Münchner Auftritte sind weitgehend von einer solchen Dominanz, dass Titelverteidiger Adler Mannheim gewiss sehr genau hinschaut. Nach nicht einmal einem Fünftel der Hauptrunde in der Deutschen Eishockey Liga zeichnet sich ab, was viele Beobachter schon vermuteten. München und Mannheim sind der Konkurrenz deutlich voraus, und es wäre kein Wunder, wenn auch im sechsten DEL-Jahr in Folge einer der beiden den Titel holt.

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Die Überraschung war bislang lediglich, dass der Mannheimer Motor anfangs etwas stotterte und erst langsam auf Touren kommt. In München flutschte es von Beginn an, wenn man einmal die außergewöhnlich hohe Zahl an Strafzeiten beiseitelässt.

Die Neuzugänge wie Chris Bourque, Bobby Sanguinetti oder Philip Gogulla funktionieren, Ausnahmetalente wie Justin Schütz und John-Jason Peterka mischen eindrucksvoll mit, etablierte Cracks wie Konrad Abeltshauser, Yasin Ehliz oder aus den Birken sind in Top-Verfassung.

K.o.-Phase in der CHL in Sicht

Bis zum Freitag können beide die Liga aber kurz außer Acht lassen, die Champions Hockey League rückt in den Fokus. Während Mannheim dabei dem Gastspiel am Dienstag (CHL, 5. Spieltag: Djurgarden Stockholm - Adler Mannheim, ab 17.55 Uhr auf SPORT1 im Free-TV und Livestream) bei Djurgarden Stockholm gelassen entgegenblicken kann, da die Qualifikation für die K.o.-Phase schon feststeht, müssen die Bullen gegen Färjestad Karlstad (CHL, 5. Spieltag: EHC Red bull München - Färjestad Karlstad, ab 20.30 Uhr auf SPORT1 in der Konferenz im Free-TV und Livestream) hoch konzentriert agieren.

Sollte München beide Spiele gegen die starken Schweden nach 60 Minuten verlieren, ist das Ausscheiden noch möglich.

© SPORT1

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