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Die Münchner enttäuschen im Duell mit Augsburg
Die Münchner enttäuschen im Duell mit Augsburg © Imago
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Die Adler Mannheim liegen gegen die Düsseldorfer EG zwischenzeitlich klar zurück, fahren aber dennoch einen Sieg ein. Die Eisbären erleiden einen Rückschlag.

Spitzenreiter EHC Red Bull München hat in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) überraschend die vierte Saisonniederlage kassiert.

Der Vizemeister unterlag nach einer enttäuschenden Vorstellung bei den Augsburger Panthern deutlich 2:5 (0:1, 1:4, 1:0). Die Straubing Tigers (47 Punkte) nutzten den Patzer und verkürzten den Rückstand auf München (57) durch das 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) gegen den ERC Ingolstadt auf zehn Punkte.

Auch Titelverteidiger Adler Mannheim setzte seine Aufholjagd fort. Trotz eines 1:3-Rückstands bezwang der Meister die Düsseldorfer EG mit 5:3 (1:1, 0:1, 4:1) und feierte den fünften Sieg in Folge. 

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Mannheim bleibt mit 44 Punkten Dritter, die DEG kassierte die dritte Pleite in Serie.

Für die Eisbären Berlin endete der Aufwärtstrend. Nach vier Siegen in fünf Spielen unterlagen die Berliner 5:6 (3:2, 2:2, 0:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen die Grizzlys Wolfsburg.

Köln fährt den nächsten Sieg ein

Die Kölner Haie bauten ihre Siegesserie aus und feierten durch das 4:1 (4:0, 0:0, 0:1) gegen die Iserlohn Roosters bereits den vierten Erfolg nacheinander. Im Tabellenkeller setzten sich die Krefeld Pinguine in einer abwechslungsreichen Partie 6:4 (2:2, 2:1, 2:1) gegen die Schwenninger Wild Wings durch.

Die Münchener gerieten durch Sahir Gills (16.) Treffer in Rückstand.

Im Mitteldrittel verspielte der Tabellenführer schließlich alle Chancen auf den Sieg: Simon Sezemsky (23.), Adam Payerl (31./37.) und Matthew Fraser (40.) schossen Augsburg mit vier Powerplay-Toren komfortabel in Führung. Mark Voakes (27./57.) traf für München. 

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Phil Hungerecker brachte Mannheim in Führung (13.), doch Alexander Barta (17.), Charlie Jahnke (28.) und Jerome Flaake (45.) drehten das Spiel zunächst zugunsten der DEG.

Tim Stützle (52.), Joonas Lehtivuori (55.), Borna Rendulic (56.) und Andrew Desjardins (59.) sicherten den Adlern noch den Sieg. Den entscheidenden Penalty für Wolfsburg verwandelte Garrett Festerling, nachdem ein Tor des Berliners Marcel Noebels nach minutenlangem Videobeweis aberkannt worden war.

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