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Matthias Plachta traf für Mannheim
Matthias Plachta traf für Mannheim © Getty Images
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Red Bull München muss in der DEL die nächste Pleite einstecken. Wie schon in der Vorwoche verliert der Vizemeister auf eigenem Eis gegen Meister Mannheim.

Tabellenführer Red Bull München lässt in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter Federn.

In der Neuauflage des Vorjahresendspiels verlor der Vizemeister gegen Titelverteidiger Adler Mannheim auf eigenem Eis 2:4 (1:1, 1:3, 0:0) und kassierte bereits die zweite Ligapleite gegen die Adler binnen einer Woche. Am vergangenen Sonntag hatte Red Bull nach Verlängerung den Kürzeren gezogen.

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"Wir sind froh, dass wir hier wieder einen Sieg einfahren konnten", sagte Mannheims Cheftrainer Pavel Gross: "Das waren erneut zwei starke Mannschaften, die unbedingt gewinnen wollten. Wir haben aus der letzten Woche gelernt, dass ein Eishockeyspiel 60 Minuten dauert."

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Für München war es die dritte Ligapleite in Folge, am Dienstag war das Team von Trainer Don Jackson außerdem in der Champions Hockey League gescheitert. In der Tabelle rückten die Straubing Tigers bis auf drei Punkte an Red Bull heran. Die Tigers gewannen bei den Krefeld Pinguinen mit 4:3 (0:1, 3:1, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen.

Mannheim: Neunter Sieg in Folge

Mannheim hingegen findet nach schwächerem Saisonstart immer mehr zur Meisterform des Vorjahres. Der Sieg in der bayrischen Landeshauptstadt war bereits der neunte Erfolg in der DEL nacheinander. Als Tabellendritter rückte Mannheim bis auf sechs Punkte an München heran.

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Christopher Bourque (10.) hatte München früh in der Partie in Führung gebracht, Nicolas Krämer (16.) glich noch im ersten Drittel für Mannheim aus. Im zweiten Drittel gelang Red Bull durch Robert Sanguinetti (22.) erneut ein Traumstart. Doch Björn Krupp (34.), Matthias Plachta (36.) und David Wolf (40.) sorgten noch vor dem Schlussdrittel binnen weniger Minuten für den Endstand.

Eisbären feiern in Wolfsburg

Einen spektakulären Sieg feierte der siebenmalige deutsche Meister Eisbären Berlin. Bei den Grizzlys Wolfsburg gewannen die Berliner nach katastrophalem ersten Drittel und einer starken Aufholjagd 6:5 (1:4, 2:0, 2:1, 1:0) nach Verlängerung.

Maxim Lapierre (61.) traf bereits nach 41 Sekunden in der Overtime zum Sieg. Die Eisbären festigten damit Rang vier, Wolfsburg ist Zehnter.

Die Spiele im Stenogramm: 

Red Bull München - Adler Mannheim 2:4 (1:1, 1:3, 0:0)
Tore: 1:0 Bourque (09:56), 1:1 Krämmer (15:18), 2:1 Sanguinetti (21:43), 2:2 Krupp (33:34), 2:3 Plachta (35:23), 2:4 Wolf (39:44)
Zuschauer: 5890 
Strafminuten: Ingolstadt 12  - Nürnberg 10 plus Diziplinar (Larkin)

Grizzlys Wolfsburg - Eisbären Berlin 5:6 n.V. (4:1, 0:2, 1:2, 0:1)
Tore: 1:0 Bittner (05:11), 2:0 Olimb (06:10), 2:1 Ortega (07:01), 3:1 Festerling (08:20), 4:1 Busch (18:23), 4:2 Noebels (29:08), 4:3 Olver (29:43), 4:4 Noebels (45:40), 4:5 Labrie (47:06), 5:5 Fauser (52:05), 5:6 Lapierre (60:41)
Zuschauer: 3344
Strafminuten: Wolfsburg 12 - Berlin 8

Krefeld Pinguine - Straubing Tigers 3:4 n.P. (1:0, 1:3, 1:0, 0:0, 0:1)
Tore: 1:0 Besse (00:35), 1:1 Mulock (23:07), 1:2 Mouillierat (26:01), 2:2 Pietta (29:57), 2:3 Balisy (36:43), 3:3 Costello (58:56), 3:4 Balisy (Penalty)
Zuschauer: 2804
Strafminuten: Krefeld 4 - Straubing 10

Schwenninger Wild Wings - Nürnberg Ice Tigers 4:6 (2:2, 0:1, 2:3)
Tore: 0:1 Schulze (08:21), 1:1 Weiss (11:13), 2:1 Cannone (13:31), 2:2 Fischbuch (16:27), 2:3 Reimer (23:15), 3:3 Hadraschek (41:47), 3:4 Buck (45:42), 3:5 Alanow (50:13), 4:5 Weiss (56:51), 4:6 Acton (57:44)
Zuschauer: 3311
Strafminuten: Schwenningen 6 - Nürnberg 8

Kölner Haie - ERC Ingolstadt 2:3 n.P. (1:0, 1:1, 0:1, 0:0, 0:1)
Tore: 1:0 Zerressen (19:34), 2:0 Tiffels (20:52), 2:1 Edwards (31:20), 2:2 Bailey (49:43), 2:3 Foucault (Penalty)
Zuschauer: 10.968
Strafminuten: Köln 10 - Ingolstadt 8

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Iserlohn Roosters 3:2 (1:1, 0:1, 2:0)
Tore: 0:1 Lautenschlager (05:01), 1:1 Sykora (09:42), 1:2 Grenier (34:35), 2:2 Urbas (53:27), 3:2 Verlic (59:07)
Zuschauer: 4496
Strafminuten: Bremerhaven 4 - Iserlohn 8

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