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Die Deutsche Eishockey-Liga hofft auf eine Rückkehr zum Spielbetrieb mit Fans. Eine eigens eingerichtete Task Force stellt nun ein Konzept vor.

Das deutsche Eishockey hofft weiterhin auf einen Saisonstart im November mit Zuschauern.

Um dies zu ermöglichen, präsentierte die sogenannte "Task Force Eishockey" am Donnerstag ein umfangreiches Hygiene- und Zuschauerkonzept.

Darin aufgeführt sind die Rahmenbedingungen für einen Wiedereinstieg in den Trainings- und Spielbetrieb - die Verantwortung liegt nun aber bei den Klubs aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und DEL2, die geforderten Rahmenbedingungen zeitnah umzusetzen.

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Im Konzept der Task Force enthalten sind weiterhin Leitlinien für einen Spielbetrieb mit Zuschauern, der für die deutschen Profiligen existenziell wichtig ist.

Die Vorgehensweise sei mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Deutschen Fußball- Bund (DFB) abgestimmt und bewusst an deren bereits erstelltes Rahmenkonzept zur "Wiederzulassung von Stadionbesuchern" angelehnt, heißt es im Konzept der Task Force - ein Musterbeispiel sei am Bundesstützpunkt Füssen einer praktischen Simulation unterzogen worden, teilte der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) zudem mit.

"Mehr können wir nicht mehr helfen"

Für die Entscheidung über die Anzahl der zugelassenen Zuschauer im Stadion ist eine Einteilung in drei Kategorien vorgesehen: "Pandemie-Level hoch": keine Zulassung von Zuschauern, "Pandemie-Level mittel": eingeschränkte Zulassung von Zuschauern unter zu definierenden Auflagen, "Pandemie-Level niedrig": sukzessive Rückkehr zum Normalbetrieb in lokaler Abstimmung zwischen Klub und den lokalen Gesundheitsämtern.

DEB-Präsident Franz Reindl betonte gegenüber dem Sport-Informations-Dienst noch einmal: "Eishockey braucht Zuschauer. Eishockey lebt von den Fans. Das ist nicht nur wirtschaftlich so, sondern auch emotional. Weil man die Dynamik, die Härte und die Leidenschaft überall hin transportieren kann."

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Alle Klubs seien nun gefordert, "Konzepte zu schreiben, um Zuschauer reinlassen zu können. Mehr können wir nicht mehr helfen", sagte Jörg von Ameln, Leiter Spielbetrieb der DEL: "Die große Last haben die Mannschaften vor Ort."

Maßnahmen zum Schutz der Spieler, wie der Vorschlag, z.B. Helme mit Vollvisieren zu tragen, seien nicht notwendig.

"Durch die Kälte des Eises werden die Partikel schnell zu Boden fallen. Deshalb ist ein Vollvisier nicht notwendig", erklärte Lutz Graumann, medizinischer Koordinator des DEB.

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