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München - Leon Draisaitl antwortet auf die Gerüchte über eine mögliche Rückkehr in die DEL. Bezüglich der Regeln ist sich der frischgekürte MVP der NHL nicht sicher.

Eishockey-Star Leon Draisaitl (24) hat zurückhaltend auf die Spekulationen reagiert, wonach der neue wertvollste Spieler der NHL wegen der Corona-Krise womöglich für die Kölner Haie in der DEL auflaufen könnte.

"Darüber habe ich mir noch nicht viele Gedanken gemacht. Ich weiß auch gar nicht, wie die Regeln diesbezüglich sind", sagte Draisaitl am Dienstag, nachdem er als erster Deutscher zum besten Spieler der NHL gewählt worden war. 

Spielt Draisaitl für Kölner Haie?

Sein Fokus liege derzeit ganz auf dem Training für die nächste Spielzeit, sagte Draisaitl in einer Video-Konferenz. Zuvor war der 24 Jahre alte Angreifer der Edmonton Oilers in der Nacht mit der Hart Memorial Trophy ausgezeichnet worden.

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Der gebürtige Kölner gewann ebenfalls den durch die Spielergewerkschaft NHLPA verliehenen Ted Lindsay Award für den herausragenden Profi der regulären Saison. Auch diese Auszeichnung ging erstmals an einen deutschen Spieler.

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Da die nächste NHL-Saison wegen der Coronavirus-Pandemie wohl erst 2021 beginnen wird, waren zuletzt Gerüchte aufgekommen, dass sich Draisaitl bei den Kölner Haien für ein paar Monate fit halten und sogar Spiele absolvieren könnte.

NHL-Star hofft auf Finanzhilfen für DEL-Klubs

Zudem warb der NHL-Star um Unterstützung für die coronageplagte DEL: "Ich glaube, das deutsche Eishockey braucht einfach enorme Hilfe. Das haben sie sich verdient." Der 24-Jährige merkte an, Eishockey in Deutschland habe nicht die nötigen finanziellen Möglichkeiten, um die aktuellen Fehlbeträge einfach zu kompensieren. 

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Am Montag hatte die DEL nach der Gesellschafterversammlung in Frankfurt/Main verkündet, dass insgesamt 60 Millionen Euro fehlten, um am 13. November sicher in die neue Spielzeit zu starten. Die Liga hatte daher finanzielle Unterstützung von der Politik gefordert.

Die Klubs dürfen derzeit ihre Arenen lediglich zu 20 Prozent füllen und dies auch nur, wenn das lokale Infektionsgeschehen es zulässt. Bei den Eishockey-Klubs übersteigen in diesem Szenario jedoch die Kosten die Einnahmen. 

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Laut Draisaitl gehe es in Coronazeiten zwar in erster Linie "um die Gesundheit von Menschen", aber er hoffe, "dass eine Lösung gefunden wird und dass man irgendwie zusammenkommt". 

 

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