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IHOCKEY-WORLD-MEN-FRA-CZE © Getty Images
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Bei der Eishockey-WM ist Gastgeber Frankreich früh ausgeschieden. Nach einer Pleite gegen Tschechien haben die Franzosen keine Chance mehr aufs Weiterkommen.

Co-Ausrichter Frankreich ist bei der Eishockey-WM in der Vorrunde gescheitert. Das Team von Trainer Dave Henderson verlor am Sonntag in Paris gegen den zwölfmaligen Titelträger Tschechien mit 2:5 (0:1, 1:2, 1:2). Da Vizeweltmeister Finnland später am Abend gegen die Schweiz mit 3:2 (1:2, 0:0, 1:0, 1:0) nach Verlängerung gewann, hat die Grande Nation keine Chance mehr, unter die besten Vier der Gruppe B zu kommen (DATENCENTER: Ergebnisse/Spielplan).

Die Finnen sind neuer Dritter hinter Kanada und den Tschechen (DATENCENTER: Tabelle). 

In Paris schnupperte Frankreich nur zu Beginn an einem möglichen Sieg. Die Führung der Tschechen durch David Pastrnak (9. Minute) konnte Stephane da Costa noch ausgleichen (21.).

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Dann allerdings schossen Michal Repik (27.), Jan Rutta (38.) und erneut Repik (49.) einen komfortablen Vorsprung für den mehrfachen Weltmeister heraus.

Hoffnung nur kurz

Kurze Hoffnung keimte noch einmal auf, als Antoine Roussel (51.) auf 2:4 verkürzte. Doch es folgte nur noch der Schlusspunkt durch Tomas Zohorna (59.) wenige Sekunden vor dem Ende.

"Es war am Ende hart, noch einmal zurückzukommen. Wir haben von uns erwartet, hier in Frankreich das Viertelfinale zu erreichen. Das Ergebnis ist enttäuschend", sagte der französische Torwart Florian Hardy. Frankreich, derzeit mit sieben Punkten Tabellensechster, bestreitet sein letztes Gruppenspiel am Montag (20.15 Uhr) gegen die bereits abgestiegenen Slowenen.

Die Spiele im Stenogramm:

Frankreich - Tschechien 2:5 (0:1, 1:2, 1:2)

Tore: 0:1 Pastrnak (8:32), 0:2 Gaudreau (25:57), 1:2 Gernat (30:40), 1:3 Rutta (37:01), 1:4 Repik (48:03), 2:4 Roussel (50:38), 2:5 Zohorna (58:56)

Schiedsrichter: Gouin/Kubus (Kanada/Slowakei)

Zuschauer: 13.003

Strafminuten: Frankreich 6 - Tschechien 14

Schweiz - Finnland 2:3 (2:1, 0:0, 0:1, 0:1) n.V.

Tore: 1:0 Herzog (4:40), 2:0 Genazzi (10:30), 2:1 Hietanen (19:01), 2:2 Lajunen (47:40), 2:3 Filppula (62:24)

Schiedsrichter: Gofman/Ohlund (Russland/Schweden)

Zuschauer: 10.860

Strafminuten: Schweiz 10 plus Disziplinar (Ambuhl) - Finnland 12

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