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Eishockey-WM: Die Stars mit Draisaitl, Ovechkin, Kane
Eishockey-WM: Die Stars mit Draisaitl, Ovechkin, Kane © Getty Images
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Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft muss ihr erstes WM-Training unfreiwillig verkürzen. Schuld hat WM-Gegner Frankreich.

Erst ging es mit Verspätung los, dann war pünktlich Schluss: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft musste ihr erstes Training in der WM-Arena in Kosice unfreiwillig verkürzen.

Weil zuvor die Franzosen später als vorgesehen trainiert hatten, die Zamboni aber genau nach Plan aufs Eis kam, fehlte Bundestrainer Toni Söderholm am Ende fast eine halbe Stunde für die erste Übungseinheit vor dem Auftaktspiel am Samstag (Eishockey-WM, Deutschland - Großbritannien ab 16 Uhr LIVE im TV und im LIVESTREAM auf SPORT1) gegen Großbritannien.

"Am Anfang ist ein bisschen Chaos", sagte der Finne, der als Nachfolger von Marco Sturm in seine erste Weltmeisterschaft startet.

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Generell sind die Bedingungen in Kosice, der zweitgrößten Stadt der Slowakei an der ungarischen Grenze, aber ansprechend. 

Großbritannien, der große Unbekannt

"Das Eis ist gut, die Halle ist schön. Ich denke, dass es eine gute Eishockey-Atmosphäre geben wird", sagte Kapitän Moritz Müller am Donnerstag: "Ich könnte mir vorstellen, dass es hier ein kleines Hockey-Fest geben könnte. Man spürt so langsam das Kribbeln."

Der Auftaktgegner am Samstag ist der große Unbekannte.

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Er wisse nur sehr wenig über den Aufsteiger, gab Müller zu: "Ich habe mit Köln mal ein Vorbereitungsspiel in Nottingham gemacht. Ich erinnere mich, dass es sehr hartes Eishockey war, sehr nordamerikanisch geprägt. Ich erwarte eine körperlich harte Partie." 

Die Briten waren zuletzt 1994 erstklassig, damals verloren sie gegen die DEB-Auswahl 0:4 und stiegen wieder ab. Zwischenzeitlich waren sie sogar drittklassig, zuletzt noch vor zwei Jahren. (Die Eishockey-WM ab dem 10. Mai LIVE im TV und im LIVESTEAM auf SPORT1)  

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