Trotz Pleite: College-Youngster empfiehlt sich für WM
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Deutschland will sich in der zweiten Neuauflage des Olympia-Finals besser verkaufen als am Freitag. Marco Sturm will auf die letzten 20 Minuten aufbauen.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft will sich im zweiten WM-Test gegen Russland revanchieren.

Einen Tag nach der 1:4-Niederlage in der Neuauflage des Olympia-Finals trifft die Mannschaft von Marco Sturm im Rahmen der Euro Hockey Challenge erneut auf das russische Team.

Das zweite Duell wird am Samstag LIVE ab 15.55 Uhr im Free-TV auf SPORT1 ausgestrahlt.

In Sotschi steht allerdings keiner der deutschen Silber-Gewinner auf dem Eis, auch Russland ging mit einem völlig veränderten Kader in den Test.

"Wir haben erwartet, dass wir auf einen harten Gegner treffen", sagte Sturm nach der Pleite am Freitag: "In den ersten 40 Minuten war Russland das frischere und aktivere Team. Wir haben dann im Schlussdurchgang nochmal besser gespielt. Auf die letzten 20 Minuten können wir aufbauen."

Der US-Collegespieler Marc Michaelis (50.) erzielte im Schlussdrittel das einzige Tor für Deutschland. Der 22-Jährige von der Minnesota State University zählt zu den Perspektivspielern, die Sturm in Russland testet. Für den Olympiasieger trafen Artjom Iljenko (10./33.), Kirill Semjonow (23.) und Alexei Bereglasow (55.).

Sturm hatte für den Start der Vorbereitung auf die WM in Dänemark (4. bis 20. Mai LIVE im TV auf SPORT1) einen klaren personellen Schnitt gemacht, mit gleich acht Neulingen reiste er nach Sotschi. Von den 25 Olympia-Helden, die im Endspiel mit 3:4 nach Verlängerung unterlagen, sind derzeit 19 im DEL-Halbfinale im Einsatz.

Zur zweiten Phase der WM-Vorbereitung mit Testspielen in Weißwasser (14. April) und Dresden (15. April) gegen die Slowakei (LIVE auf SPORT1) erwartet Sturm die ersten Olympiafahrer zurück im Team.

Am 19. und 21. April stehen noch Partien in Wolfsburg und Berlin gegen Frankreich (LIVE auf SPORT1) auf dem Plan, ehe sich der Olympia-Zweite auf den Weg nach Dänemark macht. Wenn die WM am 4. Mai in Herning gegen den Gastgeber beginnt, wird das Team wohl komplett anders aussehen. Auch die verfügbaren deutschen NHL-Profis werden dann noch erwartet.

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