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Insgesamt zählt Valve beziehungsweise Steam eine Fan-Base von 850.000 Usern. Damit schickt sich das eSports-Urgestein an, die Community vom hauseigenen MOBA-Titel Dota 2 zu überholen.
Insgesamt zählt Valve beziehungsweise Steam eine Fan-Base von 850.000 Usern. Damit schickt sich das eSports-Urgestein an, die Community vom hauseigenen MOBA-Titel Dota 2 zu überholen. © ESL - Patrick Strack
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Kattowitz - Bei den IEM Katowice 2017 wurde die WM in SC2, CS:GO und LoL ausgespielt. Dazu gesellt sich noch der Western Clash in HotS.

Von Mike Koch

Die Spodek Arena in Kattowitz gehört mittlerweile zu den geschichtsträchtigen Orten im eSports – jährlich wird dort die IEM World Championship ausgetragen.

In diesem Jahr wurde das Event erstmals auf zwei Wochenenden aufgeteilt: Vom 22. bis zum 26. wurde das League of Legends-Turnier ausgespielt und eine Woche später kam es zu Counter-Strike: Global Offensive, StarCraft II und weiteren kleineren Events.

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Europa fehlt das letzte Quäntchen

Für die europäischen Teams im MOBA-Spiel League of Legends war das Event der perfekte Ort, um sich zu beweisen: Unicorns of Love, H2k-Gaming und G2 Esports – die Top Drei der Region war vor Ort.

Mit großer Spannung wurde das Duell dieser Teams mit den asiatischen Größen erwartet. Im Halbfinale zeigte G2 Esports, dass sie gegen die Nummer acht in Südkorea ankommen und zogen ins Finale ein.

Dort trafen sie auf die Flash Wolves, die den Europäern den Sieg vor der Nase wegschnappten und sich den WM-Titel für Taiwan sicherten.

Der Konsens unter Fans und Experten war klar: Europa ist noch nicht auf Augenhöhe mit den besten Teams aus Südkorea und Co. Dennoch fieberten 10.000 Fans im Stadion und hunderttausende vor den Bildschirmen mit.

Dänemark bildet die CS:GO-Spitze

Auch in Counter-Strike: Global Offensive, eine Woche später, entwickelte sich die Spodek Arena in der polnischen Arbeiterstadt Katowice zu einem Spektakel.

Bis oben hin war die Halle mit Fans gefüllt, die für die Teams schrien und feierten, als gäbe es keinen Morgen mehr und das, obwohl der Lokalmatador Virtus.pro schon in der Gruppenphase ausschied und nicht in der Arena auftrat.

Besonders die Dänen genossen die Atmosphäre in Polen: Drei von sechs Playoff-Teams kamen aus der Küstennation – insgesamt waren 15 von 30 Spielern dänisch in der K.o.-Phase. Kein Wunder also, dass am Ende Astralis, das Top-Team aus Dänemark, sich zum IEM-Champion krönen lassen durfte.

Blizzards-Show überzeugt

Nebenbei haben noch zwei der großen Blizzard-Titel eine eigene Bühne im EXPO-Bereich der IEM bekommen: Der Western Clash in Heroes of the Storm und die IEM-Ausgabe von StarCraft II.

Während in Heroes of the Storm das schwedische Team Fnatic die Nase vorn behielt, sind es in SC2 die Südkoreaner, die schon über Jahre dominieren.

Im Viertelfinale stand der letzte Europäer und musste sich dort geschlagen geben: Im großen Finale war es dann TYTY, der die Trophäe der IEM in die Luft stemmen durfte und damit in die Geschichte eingeht.

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