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Die CIS-Organisation Gambit Esports wurde vom Telekommunikationskonzern MTS übernommen.
Die CIS-Organisation Gambit Esports wurde vom russischen Telekommunikationskonzern MTS übernommen. © Gambit.gg
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Viele eSport-Organisationen haben bereits Investments von branchenfremden Firmen erhalten. In Osteuropa ist der nächste große Deal über die Bühne gegangen.

Gambit Esports machte im August mit dem Turniersieg bei der Counter-Strike: Global Offensive-Weltmeisterschaft in Krakow und dem dazugehörigen Preisgeldgewinn von 500.000 US -Dollar auf sich aufmerksam. Insgesamt ist die Organisation seit rund fünf Jahren eine Instanz im osteuropäischen Bereich und in mehreren Spieltiteln präsent.

eSport-Einstieg "unvermeidlich"

Mit Mobile TeleSystems (MTS) hat nun einer der größten russischen Telekommunikations- und IT-Konzerne Gambits Mutterfirma Praliss Enterprises übernommen. Laut MTS-Pressemitteilung sei der Schritt in den eSport "unvermeidlich" gewesen.

Neben den 16 Akteure aus den Spielen CS:GO, League of Legende, Dota 2 und FIFA wird auch der bisherige Gambit-CEO Konstantin "Groove" Pikiner weiter unter der alten Flagge arbeiten. Dazu sicherte sich der neue Eigentümer mit dem Virtus.pro-Gründer Irina Semenova ein eSport-Urgestein als zuständigen Abteilungsleiter.

Investments aus Russland

Während sich in Amerika vor allem große Sportpersönlichkeiten im eSport mit großen Summen austoben, profitierte die deutsche Organisation SK Gaming vom Investment der ebenfalls russischen ESforce Holding. Gleichzeitig ist die Firma, welche den Milliardär Alisher Usmanov im Rücken hat, Eigentümer von Virtus.pro.

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