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Sazan kann insgesamt aus drei verschiedenen Waffen wählen.
Sazan kann insgesamt aus drei verschiedenen Waffen wählen. © Amazon
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Der Countdown tickt. Am 20. Mai wird Amazons neuer Free-to-play-Shooter Crucible veröffentlicht. Zeit einen ersten Blick auf die Protagonisten des Spiels zu werfen.

Insgesamt zehn der sogenannten Hunter/Jäger sollen zum Start von Amazons neuem Shooter Crucible am 20. Mai erscheinen. Jeder dieser einzigartigen Charaktere unterscheidet sich grundlegend in ihrem Fähigkeiten-Kit und ihrer Bewaffnung. SPORT1 stellt die Protagonisten des kommenden Free-to-play-Shooters vor.

(Wer sich zuerst einen Überblick über Crucible allgemein verschaffen möchte, findet alles, was er dazu wissen muss, hier.)

Sazan, die Ein-Frau-Armee

Sazans Spitzname "Ein-Frau-Armee" kommt nicht von ungefähr. Neben ihren unbestreitbaren Fähigkeiten im Gebiet des Ausschaltens von Gegnern ist die Jägerin zeitgleich ein wandelndes Waffen-Arsenal. Insgesamt drei unterschiedliche Waffen weiß Sazan mit tödlicher Präzision zu bedienen. 

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Zur Auswahl stehen dabei ein Schnellfeuer-Rückstoßlader, Elektro-Wurfmesser oder die gute, alte Schrotflinte. Je nach ausgerüsteter Waffe erhält Sazan bestimmte Boni. Um für jede Situation entsprechend gerüstet zu sein, kann die Jägerin blitzschnell zwischen ihren Waffen wechseln. Genauso schnell wie Sazan zwischen ihren unterschiedlichen Tötungsinstrumenten wechseln kann, kann sich die Ein-Frau-Armee auf dem Schlachtfeld bewegen. Mithilfe von kleinen, aber extrem effektiven Dashes überbrückt die Jägerin die nötige Distanz, um ihren Gegnern mit der Waffe ihrer Wahl den Garaus zu machen.

Sazan vereint damit wohl vom klassischen Fernkämpfer (Rückstoßlader), über die aus dem Hinterhalt angreifende Assassine (Wurfmesser), hin zum Nahkämpfer (Schrotflinte) jedmöglichen Shooter-Spielstil in einem Charakter. Mit der nötigen Mobilität ist sie damit vielleicht sogar der vielseitigste Jäger auf ganz Crucible. 

Doubletrouble mit Rahi und Brother

Auf Crucible müssen die einzelnen Jäger als Team zusammenarbeiten, um ihre Ziele zu erreichen. Einzelkämpfer legen vielleicht gute Stats auf, aber um eine Mission erfolgreich abzuschließen, bedarf es meist mehr als das. Wie gut, dass es ein Jäger-Duo gibt, dass Teamfähigkeit geradezu vorlebt: Rahi und sein kleiner Robotergehilfe Brother. Rahi ist dabei hauptsächlich für das Austeilen von Schaden verantwortlich. Mit einem Laserstrahl verursacht er nicht nur ein unangenehmes Kribbeln auf der Haut seiner Gegner, er nutzt einen Teil seines verursachten Schadens gleichzeitig dazu ein Schild für ihn und Brother aufzuladen.

Diesen Schild können die beiden wahlweise nutzen, um gegnerischen Schaden abzuwehren oder Rahis Faust für einen Power-Schlag aufzuladen. Außerdem hat seine Laser-Waffe noch eine weitere Funktion, bei der Geschosse abgefeuert werden können, die dem Gegner die Sicht nehmen. Und braucht Rahi doch einmal eine Verschnaufpause, hat er außerdem die Fähigkeit kurzfristig Schaden zu ignorieren und seine Schilde in der Zeit wieder aufzuladen.

Bei der Arbeitsaufteilung des dynamischen Duos hat sich der kleine Robotergehilfe Brother dafür entschieden die Kundschafterrolle zu übernehmen. Sollten die beiden einmal unter Beschuss stehen, kann Brother herausfinden wer und vor allem von wo auf das Jäger-Duo geschossen wird. Einmal von Brother entdeckt dauert es nicht lange, bis auch Rahi zur Stelle sein wird. Denn hier kommt die Spezialfähigkeit der beiden sprichwörtlich ins Spiel. Rahi hat die Möglichkeit, sich jederzeit zur Position von Brother teleportieren zu können. Wo also der kleine Roboter ist, kann sein großer menschlicher Freund nicht weit sein.

Drakahl, das Axt-schwingende Monster

Jedes gute Spiel braucht diesen muskelbepackten, gewalttätigen Grobian, der seine Feinde durch einen schieren Kraftüberschuss im Nahkampf bezwingt. Auf Crucible wird Drakahl diese Rolle übernehmen. Ausgestattet mit einer gewaltigen Axt und Oberarmen, die größer sind als sein Kopf, wird er klar die erste Wahl für alle Hau-drauf-Fans sein. Entsprechend ist sein Fähigkeiten-Kit aufgebaut. Mit seiner Axt kann er Feinde betäuben oder ihnen Wunden versetzen, die dafür sorgen, dass sie nach und nach ausbluten, sprich Leben verlieren. 

Feinde, die meinen, sie wären vor Drakahl sicher, wenn sie ihn nur auf genügend Abstand halten werden spätestens wenn das Monster urplötzlich vor ihnen steht merken, dass der Ansatz vielleicht der Richtige, die Umsetzung aber deutlich schwieriger ist als angenommen. Denn Drakahl ist erstaunlich flink für einen Kerl mit seinen Ausmaßen. Eine Art Raketenantrieb, der auf dem Rücken des Monsters befestigt ist, lässt ihn weite Distanzen in kürzester Zeit überbrücken. Und sollte ein Gegner doch tatsächlich einmal zu weit weg für seinen Raketenschub inklusive gepflegten Axthieb sein, hat Drakahl immer noch die Möglichkeit diese per durch seine Axt abgefeuerten Schallimpuls zu eliminieren.

Zu guter Letzt besitzt Drakahl noch eine Fähigkeit, um den - bei seinem Erscheinen nachvollziehbaren - Fluchtreflex seiner Feine zu umgehen. Mit einer Art Haken kann das Monster seine Gegner zu sich heranziehen und ihnen dann gemütlich seine geliebte Axt vorstellen, die ihn bei einem Treffer zusätzlich noch heilt. Um diesen Haken einzusetzen, muss sich Drakahl allerdings im Raserei-Modus befinden. Aber was wäre denn auch ein Berserker ohne einen waschechten Raserei-Modus?

Tosca, Genie in Katzenform

Eine Katze im Raumanzug? Süß, oder? Ansichtssache. Eine Katze mit einer Säure-spuckenden Schrotflinte? Jetzt wird die Sache eindeutiger: Tosca ist alles andere als süß. Dafür aber ziemlich genial, wenn es darum geht ihre Feinde auf Crucible mithilfe allerlei selbst gebastelten mechanischen Erfindungen auszuschalten. Neben ihrer schon angesprochenen Säureschrotflinte besitzt die kleine Raubkatze eine Röntgenbrille, mit der sie ihre Beute auch durch Wände oder durch andere Sichthindernisse hindurch ausmachen kann.

Tosca hat offensichtlich ein Faible für Waffenmodifikationen, denn neben ihrer aufgemotzen Schrotflinte verfügt sie über Granaten, denen ein explosives Gemisch innewohnt, dass sowohl Schaden an getroffenen Gegner verursacht sowie diese zusätzlich verlangsamt. Tosca scheint eine voll auf Attacke gebürstete Katze zu sein. Doch auch sie hat eine Fähigkeit in ihrem Kit, die auch defensiv eingesetzt werden kann. Bei Bedarf lässt die geniale Katze ein spezielles Gas aus ihrem Rucksack verströmen, das zu einer Elektrowolke wird und Gegner die Sicht nimmt.

Ihre stärkste und einzigartigste Fähigkeit ist aber eine Andere. Tosca kann durch ihre Röntgenbrille nicht nur durch Wände sehen, sie kann sich mit einem schnellen Dash auch durch diese hindurch teleportieren! Auf Crucible ist also niemand vor der Raubkatze sicher. Egal wie gut er sich vor ihr versteckt.

Shakirri: Eine Waffe ist nicht genug 

Ein Pistolen-Schwert. Noch nie davon gehört? Das ist eine Waffe, die sowohl eine Pistole sein kann, als auch ein Säbel-ähnliches Energieschwert. Gehören tut es zu Shakirri, einer weiteren Jägerin, die auf Crucible ihr Glück sucht. Je nach Situation kann Shakirri ihren Kampfstil ändern. Feuergefechte werden per Pistole ausgetragen, sollte es ein Feind wagen zu nahe zu kommen, sieht er sich in Sekundenbruchteilen dem scharfen Säbel der Waffenmeisterin gegenüber stehen.

Shakirri hat aber durchaus auch die Möglichkeit selbst auf Tuchfühlung mit ihren Gegnern zu gehen. Mithilfe eines reflektierenden Holo-Schilds kann sie Distanzen überbrücken ohne sich dabei Gedanken über eventuellen Beschuss machen zu müssen. Getoppt wird das ganze durch eine für Feinde undurchdringbare Energie-Kuppel. Shakirri schließt damit Gegner ein und erschafft damit ihre ganz eigene Arena für einen Kampf auf Leben und Tod, dessen Ausgang meist nur für sie positiv verläuft. 

It's gonna be a hot Summer

Wie ist es im Sommer? Richtig: heiß. Der perfekte Name also für eine Jägerin, die ihre Brötchen hauptsächlich durch den Einsatz von Flammenwerfern verdient. Summer hat diese feuerspeienden Monstrositäten einst selbst gebaut und hat damit einiges an Tricks auf Lager. Abgesehen von einem Flammenstoß bei dem sogar Glutexo neidisch wird, kann Summer außerdem Feuerbälle verschießen, Feinde via Explosion zurückschlagen oder die Flammenwerfer nutzen, um sich im Kampf schnell von A nach B bewegen zu können.

Denn mithilfe eines kurzen, dafür aber umso kräftigeren Feuerstoßes kann sich Summer sowohl zu Gegner hin als auch weg von ihnen katapultieren. Richtig genutzt bieten die Flammenwerfer aber nicht nur horizontale, sondern auch vertikale Bewegungsoptionen. Mit einer Art Magma-Spirale wirbelt Summer durch die Luft und setzt alles in Brand, was sich unter ihr befindet.

Doch der Gebrauch der Feuerwaffen inklusive seiner vielen Einsatzmöglichkeiten will gut dosiert sein. Schließlich braucht selbst der beste Flammenwerfer manchmal Zeit zum Abkühlen, damit er nicht überhitzt.

Bugg, der Roboter mit dem grünen..."Daumen"?

Der freundlich dreinschauende Roboter Bugg ist von ganzem Herzen her Gärtner. Und damit ist die Botaniker-Einheit auf dem vor Fauna und Flora nur so strotzenden Planeten Crucible mehr als gut aufgehoben. Trotz seines süßen Aussehens sollte man den gelben Blecheimer aber nicht unterschätzen, denn genauso niedlich wie er aussieht, genauso tödlich ist er. Fortbewegen tut sich der kleine Roboter per Raketenantrieb, doch das ist nur eine hübsche Nebensache seines Fähigkeiten-Kits.

Im Gegensatz zu den anderen Huntern auf Crucible kämpft Bugg nicht mit Kugeln, sondern mithilfe von Samenkapselnmunition und einem Düngersprüher. Damit kann er Samen pflanzen und sie mit seinem Spray zum wachsen bringen. Die daraus entstehenden Pflanzen kämpfen dann für und mit dem kleinen Roboter gegen alles, was sich in Reichweite bewegt und feindliche Absichten hat.

Desweiteren besitzt Bugg noch eine Samenstaubbombe, die Gegner verlangsamt und Schaden verursacht. Zu guter Letzt kann der mechanische kleine Freund sich selbst und allen freundlichen Einheiten - seine geliebten Pflanzen natürlich inklusive - ein Schild verleihen, der sie vor Schaden bewahrt. 

Captain Mendoza zu ihren Diensten

Mendoza ist die Inkarnation eines Kriegs-Veteranen. Abgezockt, erfahren und immer zur Stelle wenn man ihn braucht. Nachdem seine Karriere beim Militär zwar schon lange andauert, aber in einer Sackgasse steckt seitdem er einem ranghohen Offizier eine Ohrfeige verpasst hat, versucht Mendoza sich nun auf Crucible seinen verdienten Ruhm zu holen. Sein Fähigkeiten-Kit spiegelt seine Erfahrung in Kämpfen deutlich wieder, denn Mendoza ist auf jede Situation vorbereitet.

Mit seinem Impulsgewehr ist er durchaus in der Lage kräftig Schaden auszuteilen, seine Blendgranaten eignen sich hervorragend um einen Angriff vorzubereiten oder bei einer gegnerischen Übermacht den Rückzug zu decken. Und sollte der ein oder andere Verbündete beim Rückzug doch ein paar Federn lassen müssen, ist Mendoza mit seinem Medi-Kit zur Stelle, um den gröbsten Schaden zu beheben.

Doch Captain Mendoza wäre nicht Captain Mendoza wenn er nicht noch ein weiteres Ass im Ärmel hätte. Sollte ein geordneter Rückzug mithilfe seiner Blendgranaten doch einmal nicht möglich sein, kann er sich immer auf seine tragbare Deckung verlassen, die ihn nicht nur schützt, sondern auch noch ein weiteres Medi-Kit für ihn in Petto hält. 

Sein Name ist Earl - einfach nur Earl.

Jedes Team, jede Operation hat einen Earl. Der Null-acht-fünfzehn-Familienvater-Typ, der eigentlich nur seinem Job nachgeht, ab und an ein Bier genießt und dafür sorgt, dass seine Frau Zuhause glücklich ist. Der Crucible-Hunter Earl ist dabei keine Ausnahme. Mit seiner riesigen 4-läufigen Gatling-Gun, die er liebevoll nach seiner Frau Misty benannt hat, kann er in Sekundenbruchteilen unzählige Kugeln verschießen.

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Doch Misty hat noch einige weitere Tricks auf Lager. Je nach Spielsituation kann Earl mithilfe von Misty neben dem Abfeuern konzentrierter Kugel-Salven auch eine Explosion verursachen, die die Gegner zurückwirft und gegnerische Projektile abwehrt oder einen an der Waffe angebrachten Raketenantrieb nutzen, um sich schnell von einem Punkt zum anderen zu bewegen. Sollte die Situation für Earl doch einmal brenzlig werden, kann der Hunter sich jederzeit einen Heiltrank - der stark an eine Bierdose erinnert - hinter die Binde kippen. Und das in einem Zug. So authentisch, wie es auch nur ein richtiger Earl sein kann.

Ajonah, die tödliche Schützin

Die Jägerin Ajonah wird den klassischen Sniper-Archetyp darstellen. Mit einer Harpunenarmbrust ausgerüstet, erledigt sie ihre Feinde am liebsten aus der Distanz. Passend dazu wurde auch ihr Fähigeiten-Kit designed. Ajonah ist in der Lage mithilfe eines verbesserten Zielmechanismus Feinde anzuvisieren, um noch genauer und effektiver Schaden an ihren Gegner verursachen zu können. Wie alle Scharfschützen weiß natürlich auch Ajonah, dass die richtige Positionierung in ihrem Job eine entscheidende Rolle für ihren Erfolg spielt. Stichwort Highground. Um diesen zu erreichen, kann die Jägerin auf einen Greifhaken zurückgreifen, mit dem sie jederzeit in der Lage ist, sich den bestmöglichsten Überblick zu verschaffen. 

Neben der Harpunenarmbrust und dem Greifhaken verfügt Ajonah zusätzlich noch über eine gewisse Anzahl an fliegenden Minen, die ihre Feinde entweder verwirren und/oder ihnen direkt schaden können. Die wohl aufregendste Fähigkeit der Scharfschützin ist aber mit Sicherheit ihre Tarnkappe. Eine kugelförmige Blase, die sowohl sie als auch nahe Verbündete vor gegnerischen Huntern verbirgt.

Crucible wird ab dem 20. Mai frei für alle auf Steam zu finden sein. Bis dahin stellt euch SPORT1 nach und nach die Hunter mitsamt ihren einzigartigen Fähigkeiten vor.

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