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50 Mitarbeiter müssen gehen - Activision Blizzard zieht Pandemie-Konsequenzen
50 Mitarbeiter müssen gehen - Activision Blizzard zieht Pandemie-Konsequenzen © Activision Blizzard
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Die Pandemie sorgt beim CoD-Publisher Activision Blizzard für einen Strategiewechsel: Mehr Online-Events und weniger LANs. 50 Mitarbeiter im eSport müssen nun gehen.

Von Fatih Öztürk

Activision Blizzard hat sich einen gewissen Namen in der Videospielbranche erarbeitet, den das
Unternehmen erneut bedient. Trotz Rekordumsätzen im vergangenen Jahr, beschert durch den
kolossalen Erfolg von Call of Duty: Warzone, wird das Unternehmen erneut Jobs streichen. Aufgrund
einer internen Umstrukturierung kündigte Tony Petitti, President of Sports and Entertainment bei
Activision Blizzard an, 50 Mitarbeiter im eSports Department zu entlassen.

Entlassungen kommen aus OWL und CDL

Im Gespräch mit The Esports Observer nannte Petitti zwar keine Details über die Positionen, erklärte
aber, dass sehr wohl die Abteilungen betroffen sein werden, welche für die Produktion der Overwatch League (OWL) und der Call of Duty League (CDL) verantwortlich zeichnen. Grund dafür sei, wie zuletzt
immer öfter, die Pandemie und deren Auswirkungen auf Veranstaltungen. Das bedeute keineswegs,
dass man keine Live Events mehr plane, aber diese 2021 weiter zurückfahren müsse.

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"Was den Zeitpunkt betrifft, ist es eine Antwort auf die momentane Realität, wie die Ligen aktuell
ausgetragen werden und wie wir Ressourcen verschieben müssen, um das beste Resultat für Liga,
Besitzer, Teams und Fans zu erzielen", so Petitti weiter. Die Momentane Situation gibt Activision Blizzard auf jeden Fall Recht. Sie erleben Zuwächse in der
neuen Season ihrer Call of Duty-Liga, was bestätigt, dass Online-Events dem Unternehmen dienlich
sein können.

Online zeigt sich die eSports-Gemeinde traurig und etwas enttäuscht darüber, wie Activision Blizzard mit der Situation umgeht. Die von der Kündigung Betroffenen erhalten u.a. nämlich Geschenkgutscheine für das Unternehmen im Wert von 200 USD, was selbstverständlich zu Gespött bei Twitter führte. Was dabei untergeht, sind die für US-Unternehmen vergleichsweise guten Abfindungspakete der Ex-Mitarbeiter. So gibt es zum Austritt ein Dreimonats-Gehalt und Gesundheitsdienstleistungen für ein Jahr.

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