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© DreamHack - Alex Maxwell
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London - Luminosity Gaming hat das Finale der ESL Pro League S3 in einem wahren Thriller mit 3:2 gegen G2 Esports gewonnen. Das Team holte zwei Mal einen Rückstand auf.

Die Brasilianer dürfen sich über 250.000 US-Dollar freuen. 90.000 US-Dollar gehen an G2 Esports.

LG gleicht zwei Mal aus

Nach dem Triumph gegen Fnatic am Vortag bewiesen die vier Franzosen und der Belgier, dass sie zu Recht im Endspiel standen. Die schlugen Luminosity zum Auftakt auf Overpass und setzten damit ein Ausrufezeichen.

Die Brasilianer glichen auf Train, der Mapwahl von G2 Esports, mit einem knappen 16:13 aus. Im Anschluss triumphierte der Außenseiter auf Cobblestone und erspielte sie dadurch einen Matchball auf der eigenen Map Dust 2.

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Diesen konnten Shox und Co. allerdings nicht verwerten, sodass es in die entscheidende fünfte Map Inferno ging. Luminosity führte bereits mit 14:12, versäumte es aber, den Sack zuzumachen, wodurch G2 eine Overtime erzwang. In dieser präsentierten sich die Südamerikaner deutlich stärker und gewannen die erste Hälfte mit 3:0.

Shox, der gemeinsam mit ScreaM eine herausragende Leistung im Finale zeigte, konnte nach dem Wechsel die Hoffnungen seines Teams für einen Moment aufrechterhalten, als er ein 1v4 gewann und anschließend noch den Defuse schaffte. Es sollte allerdings die letzte Runde für G2 sein, denn LG siegte im Anschluss und entschied damit dieses denkwürdige Finale für sich.

Fnatic vermisst olofmeister

Für Fnatic war es das erwartet schwierige erste Offline-Event ohne den zurzeit verletzten olofmeister. Die Schweden, die seit Ende des letzten Jahres bis zum Major in Columbus die CS:GO-Szene dominiert hatten, mussten sich im Halbfinale G2 Esports mit 1:2 geschlagen geben.

Schon in der Gruppenphase mussten die Schweden im Duell mit ihren Landmännern von den Ninjas in Pyjamas eine Niederlage einstecken.

NiP bestätigt Malmö-Form

Obwohl die Ninjas in Pyjamas im Halbfinale ausschieden, geht ihr Aufwärtstrend weiter. Nach einem mehr als enttäuschenden Jahr 2015 gelang es den Schweden beim Heimspiel, der DreamHack in Malmö, erstmals seit über einem Jahr wieder ein nennenswertes Turnier zu gewinnen.

© DreamHack - Adela Sznajder

Bei den ESL Pro League Finals zeigte NiP, dass dies kein Ausrutscher war. In der Gruppenphase konnten Team Liquid und ein geschwächtes Fnatic geschlagen werden. Im Halbfinale antwortete NiP dem Major-Champion Luminosity Gaming nach einem 4:16-Debakel auf Overpass mit einem starken 16:8 auf Dust 2.

Am Ende reichte es zwar auf Cobblestone gegen den späteren Sieger nicht für den Finaleinzug, doch die Schweden scheinen nun endgültig wieder in der Weltspitze angekommen zu sein.

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