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© ESL - Kai Kuczera
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mousesports hat sich von seinem Coach Niclas "enkay J" Krumhorn getrennt. Der ehemalige Profi-Spieler hatte die Position rund zwei Monate lang ausgefüllt.

Unter seiner Leitung traten die Mäuse beim Major in Columbus sowie bei den DreamHack Masters in Malmö an.

"Ansatz von Niclas war sehr erfrischend"

Jan Dominicus, Sprecher von mousesports, erklärte nach der offiziellen Trennung von enkay J gegenüber SPORT1: "Der Coaching-Ansatz von Niclas war für das Team sehr erfrischend. Er hat durch seine unaufgeregte und sachliche Analyse neue Denkanstöße für die Spieler geschaffen, die ihnen auch nach seinem Ausscheiden helfen werden. Persönlich war und ist das Verhältnis erstklassig."

Mit den Leistungen in Columbus sowie in Malmö scheinen die Verantwortlichen von mousesports nicht vollständig zufrieden gewesen zu sein, sodass die Organisation einen neuen Schritt wagen will: "Nach den Turnieren in Columbus und Malmö haben wir überlegt, wie es auf der Coaching-Position weitergehen soll und sind zu dem Entschluss gekommen, uns anders zu orientieren", so Dominicus weiter.

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Wie es in Zukunft weiter gehen wird, steht zurzeit noch in den Sternen: "Ich bin mir sicher, dass Niclas mit seiner Art ein wertvoller Bestandteil eines Top-Teams sein wird und wünsche ihm bei seiner weiteren Karriere das Beste", erklärte der Sprecher des Teams. "Die Frage, wer die Position des Coaches einnehmen wird, werden wir jetzt in Ruhe angehen."

Doppel-Coach fürs Major

Der deutsche Hoffnungsträger war von der deutschen Community in der Vergangenheit immer wieder unter anderem für seine strategische Herangehensweise im Spiel kritisiert worden.

Mit der Verpflichtung von enkay J als Coach, der zuvor bereits mehrere Wochen als Analyst tätig war, sollte das Team in dieser Hinsicht Fortschritte machen. Gemeinsam mit Navid "Kapio" Javadi, einem ehemaligen Counter-Strike 1.6-Profi, der mit mousesports großen Erfolg hatte, belegte enkay J die Coaching-Position für das Major.

Durchwachsene Leistungen

Unterm Strich stand in Columbus allerdings ein enttäuschendes Aus nach der Gruppenphase. Beim 1:2 gegen die Ninjas in Pyjamas stellten viele Fans und Experten die Mapwahl von mousesports infrage, denn der deutsche Vertreter hatte sich gegen die Schweden für Cobblestone entschieden - eine Map, die nicht unbedingt als die stärkste Map des Teams gilt. Diese ging mit 5:16 verloren.

© DreamHack - Adela Sznajder

Zwei Wochen später in Malmö präsentierte sich mousesports deutlich stärker und schlug unter anderem den Major-Champion Luminosity Gaming klar mit 16:7. Im Viertelfinale scheiterten die Mäuse aber an GODSENT - dem schwedischen Team des früheren Fnatic-Spielers Markus "pronax" Wallsten. Dieses hatte Anfang Februar die Qualifikation für Columbus verpasst.

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