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© DreamHack - Abraham Engelmark
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Kiew - Von Donnerstag bis Sonntag wird das erste StarLadder Invitational in CS:GO ausgetragen. Top-Favorit auf den Gesamtsieg ist das Team von Natus Vincere.

Die acht Teilnehmer spielen in der Ukraine um ein Gesamtpreisgeld von 100.000 US-Dollar. Die Hälfte davon geht an den Sieger.

Na'Vi kehrt zurück

Natus Vincere, mit Luminosity Gaming und Fnatic das beste Team der letzten sechs Monate, verpasste knapp die Qualifikation für die ESL Pro League Finals, die am vergangenen Wochenende in London stattfand.

Im Anschluss gab die Organisation bekannt, sich aus der Esports Championship Series Season 1 zurückgezogen zu haben. Na'Vi erklärte zudem, nicht an den CEVO Gfinity Pro-League Season 9 Finals und der DreamHack Austin teilzunehmen.

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Als Grund dafür nannte die ukrainische Organisation den straffen Zeitplan, der zurzeit fast jedes Wochenende ein Turnier bereithält.

In Kiew wird Natus Vincere somit erstmals seit der DreamHack Malmö, bei der das Team den zweiten Platz belegte, wieder offline zu sehen sein. Beim StarLadder Invitational gilt das Lineup um die beiden Ukrainer Edward und Zeus als großer Favorit, da weder Luminosity Gaming, noch Fnatic oder auch Astralis teilnehmen.

AWPler GuardiaN hatte vor wenigen Wochen erklärt, dass seine Hand wieder vollständig verheilt ist, sodass das Team ausgeruht und motiviert in das Turnier gehen sollte.

Virtus.pro ist auf der Lauer

Neben den Polen von Virtus.pro, die stets für eine Überraschung gut sind, warten mehrere weitere Teams auf ihre Chance, falls Na'Vi enttäuschen sollte. Allen voran die Schweden von GODSENT, die in Malmö das Halbfinale erreichten und dabei mousesports eliminierten.

© DreamHack - Adela Sznajder

Für den früheren Fnatic-Akteur pronax und sein Team lief es zuletzt aber nicht gut. Bei der DreamHack Tours, bei der keine europäischen Spitzen-Teams teilnahmen, scheiterte GODSENT in der Gruppenphase.

Die HellRaisers erreichten bei diesem Turnier, dank unglaublicher Auftritte des Tschechen oskar, den zweiten Platz. Sie werden auch in Kiew antreten und auf ihre Chance lauern.

Visa-Probleme überschatten das Turnier

Ursprünglich sollten die Chinesen von TyLoo, die zuletzt international für Furore gesorgt hatten, ebenfalls in die Ukraine reisen. Aufgrund von Visa-Problemen sollten sie von ihren Landsmännern Born in Fire ersetzt werden.

Einen Tag vor Beginn des Turniers zogen die Chinesen ebenfalls aus dem gleichen Grund ihre Teilnahme zurück. Nun werden fünf Ukrainer um den Star-Spieler s1mple, der zuletzt bei Team Liquid spielte, den letzten Platz ausfüllen.

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