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© DreamHack - Adela Sznajder
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Kiew - Virtus.pro hat das Finale des StarLadder Invitational gegen Heim-Team Natus Vincere gewonnen. Die Polen setzten sich im Endspiel mit 2:1 durch.

Damit darf sich Virtus.pro über ein Preisgeld von 50.000 US-Dollar freuen. Natus Vincere fährt mit 20.000 US-Dollar nach Hause. Damit musste sich das Team nach dem Major in Columbus und der DreamHack Malmö zum dritten Mal in Folge im Finale geschlagen geben.

Edward stemmt sich gegen Niederlage

Bei Na'Vi überzeugte der Ukrainer Edward beim Heimspiel in Kiew. Auf der anderen Seite erwischte Snax einen guten Tag. VP ging auf Inferno nach einem 16:11 in Führung, ehe Na'Vi auf Train mit einem deutlichen 16:8 ausglich. Auf der entscheidenden Map Cobblestone triumphierten die Polen wiederum mit 16:10.

Na'Vi verpasste es im Finale, sich für den eigenen beeindruckenden Run durch das Lower-Bracket zu belohnen. Der Major-Zweite wurde vom polnischen Lineup von Dobry&Gaming im Viertelfinale direkt in den unteren Teil des Brackets geschickt.

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Dort setzte sich Na'Vi zunächst gegen FlipSid3 Tactic mit 2:1 durch. Es folgten 2:0-Erfolge gegen die HellRaisers, GODSENT und im Rematch gegen Dobry&Gaming, ehe sich das Lineup im Finale Virtus.pro geschlagen geben musste.

oskar weiter in Form

Eine Personalie, die für jedes Team, das auf der Suche nach einem AWPler sein sollte, interessant sein dürfte, ist der Tscheche oskar. Der Spieler der HellRaisers machte in den vergangenen Wochen immer wieder mit überragenden Leistungen auf sich aufmerksam.

Auch in Kiew konnte er weitestgehend überzeugen, obwohl sein Team schon in der zweiten Runde des Lower-Brackets von Na'Vi eliminiert wurde. Insbesondere zum Auftakt gegen SK Gaming brillierte oskar und steigerte seinen Marktwert dadurch weiter. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis der Tscheche das Ziel einer großen Organisation wird.

s1mple brilliert beim Heimspiel

Der erst vor kurzem aus Nordamerika zurückgekehrte ehemalige Spieler von Team Liquid, s1mple, trat mit vier weiteren Ukrainern kurzfristig als Ersatz für das chinesische Team Born of Fire an, das aufgrund von Visa-Problemen nicht nach Kiew reisen konnte.

© DreamHack - Adela Sznajder

Das Team nahm unter dem Namen Worst Players teil und eliminierte SK Gaming in der ersten Runde des Lower-Brackets. Die Dänen hatten zuvor bei der CEVO Gfinity Pro-League Season 9 das Finale erreicht.

s1mple war in diesem Match, aber auch in den beiden Partien gegen VP und GODSENT, die jeweils knapp mit 1:2 verloren gingen, der überragende Akteur des Teams. Das frühe Aus konnte er aber nicht verhindern.

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