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© GameSports.de - Danny Singer
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Jönköping – Nachdem die Brasilianer von Immortals im Halbfinale GODSENT ausschalten konnten, folgte im Finale das nächste schwedische Team.

Von Danny Singer

Die Brasilianer von Immortals zeigten auf der DreamHack Summer 2016 starkes Counter-Strike und konnten zwei schwedische Team nach Hause schicken. Die Favoriten Ninjas in Pyjamas waren nicht in der Lage, den Unsterblichen etwas entgegenzusetzen.

Astralis verpasst Finaleinzug

Nachdem Astralis durch die Gruppe A marschiert ist, trafen sie im Halbfinale auf die Gruppenzweiten der Gruppe B, NiP. Die Schweden hatten ihr Heimpublikum in Jönköping im Rücken und konnten sich auf der ersten Map Cache mit 16:12 durchsetzen.

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Anschließend zeigte Astralis den Willen, dieses Match spannend zu halten. Auf Overpass zeigten sie mit zehn Runden eine starke CT-Hälfte und ließen sich den Map-Sieg nicht mehr nehmen.

Auf der dritten Map Cobblestone wurde der Krimi des Spiels geschrieben. NiP ging in der ersten Hälfte mit 7:0 in Führung, bis Astralis die Konzentration wieder fand und vor dem Wechsel auf 7:8 herankam.

In der zweiten Hälfte schien den Schweden das Spiel zu entgleiten. Astralis holte eine Runde nach der anderen und zog mit 13:8 davon.

Doch dann kam das Comeback nach dem Comeback. NiP nahm eine Auszeit und sammelte sich. Die Ninjas erspielten sich sieben Runden in Folge und hatten anschließend den ersten Matchpoint.

Astralis wehrte sich noch mit einer Runde, doch den zweiten Matchball ließ sich NiP nicht nehmen, sodass der Endstand 16:14 lautete.

Immortals gegen Schweden

Im zweiten Halbfinale des Abends trafen die Brasilianer von Immortals auf GODSENT. Das schwedische Team gewann vorher die Gruppe B, während Immortals mit Hängen und Würgen zweiter in ihrer Gruppe wurden.

Auf Cache konnten sich die Brasilianer mit 16:11 durchsetzen und brauchten somit nur noch eine Map für das Finale. Anschließend entschied GODSENT die zweite Map Mirage ebenfalls mit 16:11 für sich.

Man konnte also einen harten Kampf auf Map drei erwarten. Jedoch waren die Brasilianer auf Train deutlich stärker und schickten somit das erste schwedische Team nach Hause.

Als Außenseiter zum Turniersieg

Astralis und NiP galten vor dem Turnier als große Favoriten auf den Titel. Dadurch, dass die Ninjas nur als Gruppenzweiter ins Halbfinale einzog, gab es das vermeintliche Endspiel bereits im Semifinale.

Die Außenseiterrolle lag also bei den Brasilianern, die jedoch von Anfang an überraschend stark aufspielten.

Wieder war die erste Map Cache. Immortals ging zur Halbzeit mit 9:6 in Führung und gewann die Map mit 16:10.

Auf der zweiten Map schwanden die Chancen der Ninjas mit jeder Runde. Auf Mirage holte Immortals zwölf Runden und die anschließende Pistolenrunde.

Bei einem Stand von 13:3 holte NiP die Sparrunde und hielt sich so im Spiel. Es begann eine grandiose Aufholjagd, für die sich Schweden trotz einer unglaublichen Unterstützung der eigenen Fans nicht belohnen konnten.

Die Immortals machten sich so mit dem Titel in Schweden wirklich unsterblich.

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