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Der Weg nach São Paulo ist geebnet: Mit dem Sieg gegen Hellraisers steht mousesports sicher in den Playoffs der ESL Pro League.

Von Mike Koch

Das mouz-Jahr geht perfekt weiter. Nach den guten Leistungen in Malmö, bei der ELEAGUE und der Gfinity-LAN kann mousesports den nächsten Erfolg verzeichnen: In der vierten Saison der ESL Pro League geht es für das Berliner Traditionshaus endlich auf die Finals.

Bis Dienstagabend fehlte ihnen nur noch ein Sieg, um die Saison perfekt zu machen und das Ticket zu bekommen.

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Der wichtige Sieg für Brasilien

Ziemlich früh wurde klar, dass HellRaisers den Mäusen nichts entgegensetzen kann.

Auf Mirage zeigte besonders NiKo wieder Weltklasse-Format und spielte seine Jungs im Alleingang zum Sieg.

Aber auch die anderen Spieler im roten Dress zeigten eine Glanzleistung – kein eSports-Athlet fiel negativ auf oder sorgte für Löcher in der Verteidigung. Kein Wunder also, dass die Osteuropäer nur Zuschauer waren.

Auf Train wollte mousesports dann die Kür perfekt machen. Obwohl das Team schon den Platz in den Playoffs in Brasilien sicher hatte, gaben die Jungs nicht nach und überforderten HellRaisers auf ein Neues.

Neben NiKo zeigte auch der spanische Neuzugang lowel eine Allstar-Performance, die seine Verpflichtung berechtigt.

Auch wenn das Matchup ungleicher nicht sein könnte, wurde das Duell bis vor einer Woche noch mit Spannung erwartet - immerhin hätte oskar erstmals gegen HellRaisers spielen sollen.

oskar wirft das Handtuch

Der Tscheche war einst der Grund, warum die HellRaisers überhaupt in der europäischen Szene Erfolge verzeichnen konnte – oskar entwickelte sich im CIS-Team zu Weltstar-Material.

Dank einer guten Transferpolitik sicherte sich mousesports die Rechte an dem AWP-Spieler und hoffte, mit ihm ein starkes Franchise mit NiKo aufbauen zu können.

Nach ersten Erfolgen zog sich der Tscheche überraschend aus dem Profi-Geschäft zurück.

Er hinterließ ein Loch bei den Mäusen, das sie erfolgreich mit der Verpflichtung des ehemaligen PENTA-Spielers lowel ausfüllen konnten.

PENTA steht im Abgrund

Der junge Spanier wechselte damit nicht nur zum direkten Konkurrenten und Nummer eins in der deutschen Szene, sondern verließ sein Team im harten Abstiegskampf.

Mit der Doppel-Niederlage gegen Ninjas in Pyjamas hat der aktuelle Deutsche Meister nur noch zwei Matches vor sich.

Ausgerechnet gegen Fnatic, den schwedischen Giganten rund um olofmeister, muss PENTA mit zwei Siegen davonziehen, sonst wird es nichts mit dem Klassenerhalt.

Der Relegationsplatz ist zwar nur drei Punkte hinter Heroic, aber mit zwei Matches Rückstand haben die Dänen klar die bessere Ausgangslage.

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