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© DreamHack - Adela Sznajder
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Die reguläre Saison der vierten Ausgabe der ESL Pro League ist vorbei und SPORT1 fasst das Geschehene noch einmal zusammen.

Von Danny Singer

Bei der ESL Pro League handelt es sich um die höchste Spielklasse, die das Online-Geschäft von Counter-Strike: Global Offensive zu bieten hat. In dieser Saison gab es einige große Überraschungen und Enttäuschungen.

mousesports an Europas Spitze

Die ESL Pro League ist in zwei regionale Divisionen unterteilt, Europa und Nordamerika. In Europa schaffte es das deutsche Top-Team mousesports sich an der Spitze festzubeißen und bis zuletzt auf einem Top 3-Platz zu verharren.

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Trotz der Personalie oskar, der erst als Heilsbringer gehandelt wurde, jedoch schnell das Stamm-Lineup auf unbestimmte Zeit aufgrund von personeller Probleme verlassen musste, schaffte es das Team rund um Spiidi die Leistungen aufrecht zu erhalten. 

Deutliche Siege gegen Astralis oder gegen FaZe und ein sicheres Auftreten gegen die vermeintlich schwächeren Teams brachten dem Team aus Berlin die Teilnahme an den Finals in São Paulo ein.

Amerika auf den Kopf gestellt

SK Gaming startete mit großen Problemen in die Saison. Stammspieler fer musste verletzungsbedingt pausieren und das wirkte sich sehr negativ auf die Leistungen der Brasilianer aus. So mussten FalleN und Co eine 0:16-Niederlage gegen die klaren Underdogs Renegades in Kauf nehmen.

Nachdem der amtierende Weltmeister vier der ersten sechs Spiele abgab, fing sich das Team nach und nach wieder und schaffte es am Ende noch auf einen guten dritten Platz. SK sicherte sich somit die Teilnahme an den Finals.

Teams wie Team Liquid und SK Gaming dominierten in der Vergangenheit die amerikanische Szene. In dieser Saison waren es die Jungs von Cloud9 die alles überflügelten. In der gesamten Saison gaben die Jungs rund um n0thing lediglich ein Spiel ab und gehen somit verdient als Tabellenführer aus der regulären Saison.

Das große Scheitern

Bei den Finals der ESL Pro League geht es um 600.000 US-Dollar Preisgeld. Umso interessanter ist der Fakt, dass viele Favoriten es nicht schafften sich für São Paulo zu qualifizieren.

In Europa schafften es beide Top-Favoriten nicht unter die besten Sechs. Sowohl Virtus.pro als auch Natus Vincere scheiterten knapp. Die Polen von VP waren dabei sogar punktgleich mit dem sechsten Platz, mussten sich aber in einem Tie-Breaker den Dänen von Dignitas geschlagen geben. Auch G2 Esports und Astralis schafften den Sprung nicht.

In Amerika lief es ähnlich. Team Liquid und Counter Logic Gaming schafften es nicht sich zu qualifizieren, doch das Glück war auf der Seite von TL. Renegades haben eine Terminüberschneidung mit den Finals der Pro League und gaben ihren Platz an Team Liquid ab. 

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