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© Twitter Astralis
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Atlanta - Am Sonntag fand das Finale des ELEAGUE Majors statt. Dort konnten sich die Dänen von Astralis gegen die Polen von Virtus.pro durchsetzen.

Von Danny Singer

1.000.000 US-Dollar Gesamtpreisgeld und der Titel des zehnten CS:GO-Majors waren das Ziel. Im Finale des ELEAGUE Majors standen sich Astralis und Virtus.pro gegenüber. 

Der erste Titel für die Dänen

In der Geschichte von CS:GO gab es bereits neun Major-Turniere und der dänische Kern rund um Star-AWP-Spieler dev1ce stand bei jedem dieser Events im Viertelfinale, doch noch nie konnten die Dänen ins Endspiel einziehen, geschweige denn ein Titel mit nach Hause nehmen.

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Es brauchte drei spannende Maps, um einen Sieger krönen zu können. Während Virtus.pro auf der eigenen Map Nuke knapp gewinnen konnte, brachte sich Astralis durch einen ebenfalls knappen Sieg auf Overpass zurück ist Spiel.

Auf der finalen Map Train war der Sieg für die Polen zum Greifen nah, doch die Dänen drehten das Spiel und gewannen die Karte mit 16:14 und damit das Turnier sowie ein Siegerpreisgeld von 500.000 US-Dollar.

Die unmöglichen Runden

Auf allen Maps gaben Runden den entscheidenden Anstoß, die nicht hätten gewonnen werden dürfen. So erkämpfte sich Virtus.pro auf der CT-Seite von Nuke eine Eco-Runde, in der lediglich TaZ eine CZ spielte und damit drei Frags holen konnte, während der Rest des polnischen Teams kein Equipment kaufe. Dies brachte die Polen zurück in die Spur und Astralis zurück in eine Eco.

Auf Overpass hätten Neo und Co. den Sack zu machen können. Der Däne Xyp9x befand sich in einer Eins-gegen-Drei-Situation und verlor beim Kampf mit dem Ersten bereits 99 Prozent seiner Lebenspunkte. Trotzdem schaffte er es, durch Fehler seiner Gegner, die Runde für sich zu entscheiden. 

Angekommen auf Train sorgte ein Tec-9-Force-Buy der Dänen für den Momentum-Wechsel. Die Polen lagen zu diesem Zeitpunkt hoch in Führung und die Dänen konnten sich durch den Sieg des Force-Buys zurück ins Spiel kämpfen und schlussendlich das Spiel für sich entscheiden.

Die Leistungssteigerung der Dänen im Laufe des Turniers macht sie zu einem verdienten Gesamtsieger, mit dev1ce als wichtigsten Spieler.

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