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© DreamHack - Adela Sznajder
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Atlanta - Im Halbfinale des ELEAGUE Majors konnte sich Astralis gegen die Schweden von Fnatic durchsetzen. Im zweiten Spiel siegte Virtus.pro gegen SK Gaming.

Von Danny Singer

Die Dänen von Astralis standen noch nie in einem Finale eines CS:GO-Majors. Zwar waren dev1ce und Co. schon regelmäßig Teilnehmer eines Halbfinales, des Öfteren sogar als Favorit, doch die Teilnahme an einem Endspiel blieb den Dänen bislang verwehrt. 

Aiming gegen Taktik

Die Schweden von Fnatic gehören zu den aimstärksten Spielern der Welt, doch an Taktiken mangelt es dem dreifachen Major-Champion momentan ein bisschen. Ihr Spielstil ähnelt dem eines Mix-Teams.

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Aus diesem Grund wählten olofmeister und Co. Cache als ihre Map, wo normalerweise aimstarke Spieler regieren, die sich mit vernünftigen Flashes und Smokes Raum verschaffen können.

Trotzdem gelang es Astralis, den Schweden diese Map abzunehmen, wenn auch knapp. Nach 30 Runden hatte sich kein Sieger gefunden, doch in der Verlängerung saßen die Dänen am längeren Hebel.

Nuke war ein Leichtes

Nachdem man Cache auf seine Seite bringen konnte, war Nuke nur noch Formsache. Auf dieser Map sind gute Taktiken unverzichtbar. Ein Team muss eingespielt und fähig sein, richtige Timings und Laufwege einzuhalten. Dies gelang den Dänen deutlich besser als ihren skandinavischen Kollegen.

Zwölf T-Runden vor dem Seitenwechsel sprechen dabei eine deutliche Sprache. Diesen Vorsprung ließen sich die Jungs rund um Ansager gla1ve nicht mehr nehmen und zogen somit ins Finale in Atlanta ein.

VP avanciert zum Publikumsliebling in den USA

Die Polen aus dem Hause Virtus.pro trafen im zweiten Halbfinale auf SK Gaming und hatten das Publikum hinter sich. Bei jedem Frag und jeder Runde jubelten die Massen.

Auf Train, dem Map-Pick der Brasilianer, wirkten beide Teams ungefähr gleichstark. Nach 30 Runden konnte kein Sieger gefunden werden. In der Verlängerung setzten sich die Polen durch und erspielten sich den 1:0-Vorsprung.

Es folgte Cobblestone. Auch hier wirkte die Partie sehr ausgeglichen. VP konnte auf der T-Seite sechs Runden holen, eine Halbzeit auf Augenhöhe. Auf der für VP stärkeren CT-Seite konnten sich die Polen am Ende durchsetzen.

Damit treffen Virtus.pro und Astralis am Sonntag um 16:00 Uhr im großen Finale des ELEAGUE Majors aufeinander. 

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