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© ESL – Kirill Bashkirov
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Die Intel Extreme Masters sind vorbei. Starke Auftritte der Dänen dominierten das Turnier und SPORT1 zieht die Schlüsse aus dem Mega-Event in Polen.

Von Danny Singer

Die IEM Katowice 2017 hatte einiges zu bieten. Einige Favoriten schieden überraschend früh aus, während sich Astralis souverän durchsetzen konnte. FaZe Clan, das neue Team vom ehemaligen mouz-Akteur NiKo zeigte sich erneut stark und zog sogar ins Finale ein.

Vorrunden-System begünstigt Überraschungen

Zwölf Teams nahmen in Polen bei der IEM Katowice 2017 teil. Diese wurden in zwei Gruppen je sechs Teams aufgeteilt, von denen nur drei in die Playoffs einzogen. Jedes einzelne Spiel in der Vorrunde wurde in einem Best-of-One-Modus ausgetragen.

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Mit einem glücklichen Händchen können so vermeintlich schwächere Teams für eine Überraschung sorgen, da nur eine Map gewonnen werden muss, um den Gegner zu schlagen. Darüber hinaus fanden alle Spiele einer Gruppe an einem Tag statt.

Teams mit einer starken Tagesform wurden begünstigt. Auch das Vorbereiten auf folgende Spiele fiel deutlich kürzer aus. Das heimische Team Virtus.pro wurde zum Opfer dieses Systems und auch SK Gaming schaffte es nicht aus der Gruppenphase. 

NiKo überzeugt nicht nur im mouz-Dress

Für FaZe war die IEM das erste Turnier mit dem Neuzugang und ehemaligen mousesports-Spieler NiKo. Dieser konnte sich schnell ins Gefüge von karrigan und Co. zurechtfinden. Mit einem Rating von 1,16 war er der Beste in seinem Team.

FaZe konnte mit NiKo zum ersten Mal ins Finale eines großen Turniers einziehen und mischt nun unter den besten Teams der Welt mit und das nicht zuletzt dank NiKo.

Die Dänen lösen Schweden nun vollständig ab

Schon seit längerem verschieben sich die Machtverhältnisse in Counter-Strike. Schweden war seit Jahren die größte und stärkste Nation in der Szene. Doch nach und nach mauserten sich unsere nordischen Nachbarn aus Dänemark zur Top-Nation. 

Die IEM stellte den Wandel perfekt dar. Während NiP und Fnatic beide in der Gruppenphase ausschieden, spielten sich alle drei dänischen Teams in die Playoffs. Heroic schaffte es ins Halbfinale und Astralis gewann das gesamte Turnier.

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