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© Marcin Wróbel / ESL
Lesedauer: 2 Minuten
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Die ESL ändert ihre Regeln in Counter-Strike:GO bezüglich überführten Cheatern. Einige von ihnen haben die Möglichkeit zum Comeback.

Nicht nur im klassischen Sport versuchen Athleten, sich durch Doping unfaire Vorteile zu verschaffen.

Auch im eSports kommt es immer wieder zu Skandalen.

Besonders in Counter-Strike:GO ist das Thema Cheating ein Dauerbrenner.

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So gab der ehemalige Cloud9 Spieler Kory "Semphis" Friesen zu, dass sein Team 2015 bei der ESL One Katowice unter Einfluss von Adderall gespielt hatte. Adderall ist eigentlich ein Amphetamin und wird als Medikament zur Behandlung von ADHS benutzt.

Doch auch das Benutzen von Cheat-Programmen ist ein großes Thema in der Counter-Strike Szene.

ESL ändert Regeln

Die ESL hat sich dazu entschieden, ihre Regeln bezüglich überführter Cheater zu ändern.

Spieler, die vor mehr als zwei Jahren durch das Anticheat-Tool VAC von Spieleentwickler Valve gebannt wurden, dürfen nun wieder an den großen ESL-Turnieren teilnehmen.

Ein Ban durch das hauseigene Anticheat-Tool ESL Wire verjährt ebenfalls nach zwei Jahren.

In einem Statement verrät die ESL was hinter der Regeländerung steckt: Die Behandlung von Betrügern soll vereinheitlich werden.

Community ist entsetzt

Diese Änderungen trifft in der Community auf Unverständnis. Viele Szene-Größen haben sich bereits negativ geäußert.

Valve bleibt hart

Da Valve weiterhin eine Null Toleranz fährt, ist es fraglich, ob wir ehemalige Cheater bald wieder in Aktion sehen werden.

Diese dürfen weiterhin nicht an den größten CS:GO-Turnieren, den Majors, teilnehmen. Ein etabliertes Team wird also wohl kaum einen einen Spieler mit Cheating-Vergangenheit verpflichten.

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