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© DreamHack - Jennika Ojala
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Austin - Am vergangenen Wochenende ging es bei der DH Austin um einen weiteren Titel. Der Favorit G2 Esports flog im Halbfinale raus und Gambit gewann das Turnier.

Die beiden Halbfinalpartien sollten Heroic gegen die Immortals und G2 Esports gegen Gambit Gaming sein. Im Vorfeld des Turniers waren Heroic und G2 Esports die Favoriten, aber es sollte anders kommen.

Der heldenhafte Triumph der Immortals

Immortals hat bei internationaleren Turnieren durchwachsene Ergebnisse. In Amerika ist das Team ohne Frage eine Macht, gegen die besten europäischen Teams hatten die Brasilianer allerdings des Öfteren den Kürzeren gezogen.

Die erste Map ging an Heroic. Ein 16:14 auf Overpass zeigte, dass die beiden Teams auf Augenhöhe spielten. Die zweite Map sollte Inferno sein.

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Heroic war zuvor nicht als starkes Inferno-Team bekannt, hatte allerdings im finalen Gruppenspiel gegen die HellRaisers auf Inferno gewonnen und ein gutes Gefühl auf der Map.

Die Immortals machten kurzen Prozess und zeigten, dass Heroic wohl doch noch nicht so gut auf Inferno ist - 16:6 für Immortals. Auch die dritte Map Cobblestone konnte Immortals knapp gewinnen und zog ins Finale ein.

Krimi zwischen Kasachstan und Frankreich

Auf der ersten Map zwischen Gambit Gaming und G2 Esports im zweiten Halbfinale der DreamHack Austin ging es direkt zur Sache. Und zwar 48 Runden lang, statt der regulären 30 Runden.

Ganze drei Overtimes mussten gespielt werden, um den Gewinner auf Nuke zu ermitteln. Dieser war am Ende G2 Esports, das überraschend viele Probleme auf einer seiner besten Maps hatte.

Es folgte Train und G2 Esports konnte mit einer 10:5-Führung in die Halbzeit gehen. Gambit Gaming legte auf seiner CT-Seite aber noch einen drauf und gewann die Map 16:12 - herausragende Defensive.

Auf der letzten Map war es erneut unglaublich knapp. Auf Cobblestone waren die Franzosen kurz vor Schluss mit 14:11 vorne, verloren allerdings die Nerven und das Match mit 14:16.

Weiterer Sieger aus dem Osten

Für viele war das Match zwischen G2 Esports und Gambit Gaming bereits das vorgezogene Finale. Gambit Gaming ging mit vollem Selbstvertrauen ins Finale, ließ Inferno im Map-Pool und pickte selbst Train, eine Map, die auch die Immortals spielen können.

Auf Train war es mit 16:12 zwar nicht einfach für Gambit, wirklich in Gefahr war der Sieg allerdings nicht. Ähnlich lief es auch auf Inferno, wo Immortals zuvor noch Heroic geschlagen hatte.

Gambit spielte mit 9:6 eine zufriedenstellende CT-Seite und konnte auf der T-Seite erneut seine Stärke ausspielen. Auch auf Inferno gewann der CIS-Mix aus drei Kasachen, einem Russen und einem Ukrainer also mit 16:12.

Damit wurden die letzten vier DreamHack Open-Turniere, namentlich Bucharest(Virtus.pro), Winter(Gambit Gaming), Leipzig(FlipSid3) und Austin(Gambit Gaming), von Teams aus dem Osten gewonnen.

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