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Alle Spieltage der sechsten ESL Pro League sind vorüber. Die Entscheidungen über Playoffs, Relegation und Direktabstieg sind gefallen. Ernüchterung bei BIG.

Von Tobias Kämpfe

Über drei Monate hinweg haben sich die besten Teams aus Europa und Amerika in ihren Divisionen duelliert. Nun ist die reguläre Saison der ESL Pro League beendet und es können erste Schlüsse gezogen werden. Die sechs Bestplatzierten fahren nach Dänemark auf die Finals, während die Plätze 12 und 13 eine Relegation spielen müssen. Für den Letztplatzierten bleibt nur der Abstieg aus der EPL.

Nach nur einer Saison: Abstieg für BIG

Die Berliner von BIG haben ihr Saisonziel deutlich verpasst. Eigentlich hatten gob b und Co. die Finals im dänischen Odense fest im Blick, doch die vergangenen Wochen brachten kaum Zählbares ein. Somit beendet BIG seine erste EPL-Saison mit 9 Siegen und 17 Niederlagen auf dem letzten Rang.

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Dennoch sind die deutschen Major-Helden von Krakau guter Dinge. Der Fokus liegt nun klar auf dem nächsten Major im Januar, für das die Berliner bereits qualifiziert sind.

Vier Skandinavier in den Playoffs

Am anderen Ende der Tabelle dominierten vor allem Teams aus dem hohen Norden. Mit Astralis und North haben es zwei dänische Lineups zum Heimspiel nach Odense geschafft. Auch die Schweden von den Ninjas in Pyjamas spielten eine konstante Saison und straften ihre Kritiker mit dem Playoff-Einzug.

Lange Zeit standen sowohl Fnatic als auch der FaZe Clan auf den ersten beiden Plätzen. Zum Ende der Saison nahmen beide Teams etwas Wind aus den Segeln. Dennoch konnten sie sich souverän für die Endspiele qualifizieren.

Selbes gilt überraschend auch für das europäische Mix-Team der HellRaisers rund um Ansager ANGE1. Erst am allerletzten Spieltag sicherte man sich den sechsten Platz und überholte das französische Top-Team G2 Esports.

Für die deutsche Organisation mousesports endete die Saison versöhnlich. Zwar hat man die Playoffs verpasst, kann aber in der nächsten Saison auf einen Startplatz in der Pro League setzen.

Zittern bis zum Schluss

Durch die undankbare Relegation müssen sich Natus Vincere und GODSENT kämpfen. Sie treffen auf die Zweit- und Drittplatzierten der ESEA Premier-Liga, in der auch die Polen von Virtus.pro vertreten sind. 

Klare Verhältnisse in Nordamerika

Beim Blick über den großen Teich gibt es vor allem an der Tabellenspitze keine Überraschungen. Mit SK Gaming und dem EU-Mix von OpTic Gaming stehen die besten Teams ganz oben.

Für negative Überraschungen sorgte Cloud9, das die Saison auf einem enttäuschenden achten Platz beendet. Auch der Major-Finalist Immortals kam nach dem Zerfall des alten Lineups nicht über einen Relegationsplatz hinaus.

Mit Ghost Gaming hat es auch hier der Aufsteiger aus der Vorsaison nicht geschafft und muss den direkten Abstieg hinnehmen.

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