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Dota 2: Valve schwingt den Bannhammer
Dota 2: Valve schwingt den Bannhammer © Valve
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Valve hat (mal wieder) zum großen Rundumschlag ausgeholt und 40.000 Accounts aus Dota 2 verbannt. Grund soll das sogenannte "Smurfing" sein.

Bereits im letzten Jahr machte Valve von sich reden, als der Publisher rigoros gegen toxische Spieler vorging und diese für 19 Jahre aus Dota 2 verbannte

"Nutzer, die ein derart niedriges Verhaltenslevel erreicht haben, sind eine zu große Hypothek für den Rest der Community und sind schlicht nicht gewollt." - so Valve damals in einem Blogeintrag.

40.000 sind erst der Anfang

Nun sind diejenigen dran, die sich in Rangstufen austoben, für die sie eigentlich zu gut und erfahren sind. Über das Dota 2 Profil auf Twitter verkündete Valve, dass "40.000 Accounts von Spielern, die das Matchmaking ausnutzten" gebannt wurden.

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Diese Maßnahme greife gleichermaßen für einen generellen Ausschluss aus Dota 2 via Steam, als auch einen Bann für das Matchmaking an sich.

Ein aktuelles Update des Dota 2 Clients verbessert das Smurf Detection System enorm und soll gegen Boosting und Smurf Accounts helfen. Ein Smurf ist ein Spieler, der sich trotz hohem Skill-Level absichtlich in niedrigeren Rängen spielt. Dadurch entstehen einerseits unfaire Vor- und Nachteile für alle Beteiligten Mitspieler, als auch eine Menge Frust bei den dadurch überforderten Gegnern.  

Dieses Problem besteht auch in Spielen wie League of Legends, wo auch über die Option einer Duo Queue häufig Accounts künstlich auf höhere Ränge gehievt werden, ohne dass der bevorteilte Spieler sich selbst hochgearbeitet hat oder die erforderlichen Fähigkeiten mitbringt. 

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"Wir machen unser Smurf Detection System in diesem Update deutlich sensibler", so Valve. "Diese Änderung wird proaktiver gegen mögliche Smurf-Accounts vorgehen, könnte in seltenen Fällen normalen Spielern auch etwas extra MMR geben."

Das Match Making Rating (MMR) beeinflusst, mit wem ein Spieler gematched wird. Ziel ist es stets, dass die Skill-Level beider Teams so ähnlich wie möglich sind.

Diese rigorose Vorgehensweise könnte einige Probleme lösen, aber auch dafür sorgen, dass nicht wenige unschuldige Spieler einem Bann ins Auge blicken müssen.

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