Darum rastet dieser FIFA-Profi vor Kameras aus
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Für seine große Klappe ist FIFA-Profi Kurt Fenech hinlänglich bekannt. Bei der Klub-WM streikte er kurze Zeit, auch weil ihn ein Spielfehler verärgerte..

Im Halbfinale gegen Bröndby IF sah es nach dem 1:0 Führungstreffer für Fenech eigentlich relativ gut aus. Doch sein Gegenüber glich direkt nach dem Anstoß aus. Dieses Prozedere, dass er direkt nach Wiederanpfiff ein Treffer in Kauf nehmen musste, erlebte der Malteser gleich drei Mal infolge.

Fatih Ustun, sein Gegenspieler im Halbfinale der FIFA 18 Klub-WM in Paris, profitierte vom sogenannten "Anstoß-Bug". Durch diesen "Spielfehler" sind die Verteidiger direkt nach dem Pfiff des Schiris zur Spielereröffnung für eine kurze Zeit in der Defensive sehr offen.

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Drei Tore nach Anstoss-Bug

Nach dem insgesamt vierten Tor rastete Fenech aus und weigerte sich weiterzuspielen. In den Statistiken lag er zwar vorne, doch durch die viel zu einfachen Gegentreffer fühlte er sich vom Videospiel betrogen. Nach rund zwei Minuten  Diskussion mit den Schiedsrichtern vor Ort musste er das Spiel dennoch regel-konform beenden.

Die Partie blieb beim Stand von 3:4 aus Fenechs Sicht, auch weil nach dem kurzen Ausraster keiner der beiden Spieler versuchten ein Tor zu erzielen. Das Verhalten des Profis sorgte für kontroverse Diskussionen in der Community. Ein Teil fand das Verhalten des Maltesers unreif, kindisch und forderten eine Strafe.

"Es wird euer letztes FIFA-Match"

Ein anderer Teil lobte seine Konfrontation mit den Verantwortlichen. Nur so könne auf die Spielfehler aufmerksam gemacht werden.

Kurt Fenech selber twitterte nach dem Event: "Ich kann nicht ignorieren, was einige der Profis sagen. Ich habe alles für uns riskiert und ihr besitzt die Frechheit zu sagen, ich soll nicht bei den Global Series Playoffs (ab 28. Mai LIVE bei SPORT1, Anm. d. Red) mitmachen dürfen? Ihr könnte hoffen, dass ich nächste Woche nicht gegen euch spielen muss, sonst wird es euer letztes FIFA-Match."

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