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Der VfB Stuttgart beendet sein eSports-Engagement
Der VfB Stuttgart beendet sein eSports-Engagement © VfB Stuttgart
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Nach einer durchaus erfolgreichen FIFA-Saison ist die eSports-Zeit beim VfB Stuttgart abgelaufen. Der Verein wird das Engagement bis auf Weiteres nicht fortsetzen.

Eigentlich lief es im eSports für den VfB Stuttgart nicht schlecht. Lukas "Lukas_1004" Seiler wurde im Februar PS4-Champion beim FUT Champions Cup und schaffte es bei der deutschen Meisterschaft der VBL bis ins Viertelfinale.

Dort war erst gegen den späteren Vizemeister Kai "deto" Wollin von Bayer 04 Leverkusen Schluss.

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Neben den Erfolgen einzelner Protagonisten gab es für VfB eSports auch die Vize-Klubmeisterschaft der VBL zu beklatschen. Eine umfangreiche Markenpräsenz, Streaming der Spieler und eben jene Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene sind beim VfB jetzt Vergangenheit.

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"Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben diesen Schritt erforderlich gemacht.", heißt es im offiziellen Statement des Vereins.

Zur Überbrückung von Einnahmeverlusten in der Coronakrise musste der VfB vor kurzem einen staatlichen Hilfskredit beantragen. Das bestätigte Finanzvorstand Stefan Heim der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. Nach Informationen der Zeitungen geht es bei dem Antrag bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) um einen Kredit in Höhe von 10 bis 15 Millionen Euro.

Nur Luginsland bleibt beim VfB

Weiter geht es beim VfB nur für Niklas "nik_lugi" Luginsland, der neben seiner Spielertätigkeit einen Masterstudiengang angefangen hat. Im Rahmen dessen werde er an der VfB Stuttgart Akademie "an Bord" bleiben. 

"Der VfB dankt dem Team sowie allen Förderern und Unterstützern, die sich seit 2017 für den eSport im Zeichen des roten Brustrings engagiert haben, allen voran Mercedes-Benz. Ebenso geht der Dank an die großartige VfB eSports-Community." Wohin es die Beteiligten jetzt zieht, ist noch nicht bekannt.

Auch bei der SpVgg Greuther Fürth wurde vor einigen Monaten über einen Ausstieg aus dem eSports spekuliert. Die Verträge liefen am 30. Juni aus. Seitdem gab es aber weder von Klubseite, noch von den Spielern Updates zur weiteren Vorgehensweise. Fürths Fabio "Fifabio97" Sabbagh war in der deutschen Meisterschaft ebenfalls erst an Leverkusens deto gescheitert.

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