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Zwei vormalige Fortnite-Betrüger haben sich trotz einer Sperre für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Die Community sieht das kritisch.

Im Bereich eSports ist das Thema "Cheating" nicht neu. Bereits in der Vergangenheit wurden Spieler beim Betrügen erwischt und von Turnieren oder aus einer Liga ausgeschlossen.

Auch im Zuge der Qualifier für den Fortnite World Cup gab es einige vermeintliche Profis, die auf unlautere Mittel zurückgriffen. Zwei davon, namentlich Ronaldo sowie XXIF, wurden beim Betrügen erwischt und mussten zur Strafe ihre gewonnenen Preisgelder zurückzahlen.

Zusätzlich gab es eine zweiwöchige Sperre für die Teilnahme an weiteren Qualifier-Runden oder anderen Fortnite-Turnieren.

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Community ist sauer

Trotzdem gelang es nun beiden sich für die Weltmeisterschaft, dem Fortnite World Cup, zu qualifizieren, was von der Community äußerst kritisch beurteilt wird.

Einige sind der Meinung, dass beide nach Bekanntwerden ihrer Betrügereien gänzlich von dem Turnier verbannt hätten werden sollen, viele empfinden zudem die ausgesprochene Sperre von 14 Tagen als zu kurz.

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Nicht wenige denken sogar, dass beide sich erneut nur durch das Cheaten für den World Cup qualifizieren konnten.

Das sagen Fortnite-Streamer

Selbst bekannte Fortnite-Streamer wie DrLupo oder Tfue, der immer noch mit seiner Organisation FaZe im Rechtsstreit liegt, haben sich zu dieser Thematik geäußert.

Laut Lupo hätten es die Spieler nicht nötig, auf unterstützende Software oder andere Hilfsmittel zurückzugreifen. Beide besitzen demnach den nötigen Skill, um rein durch Leistung zu gewinnen beziehungsweise sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren.

Zudem ist davon auszugehen, dass Fortnite-Entwickler Epic Games auf Spieler ein besonderes Auge hat, die in der Vergangenheit durch Cheating oder Betrügereien aufgefallen sind. Der Fortnite World Cup selbst wird im Laufe des Jahres in New York ausgetragen.

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