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Fortnite Battle Royale begeistert die ganze Welt - und inzwischen auch zahlreiche Sportstars
Fortnite Battle Royale begeistert die ganze Welt - und inzwischen auch zahlreiche Sportstars © Epic Games
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Das so beliebte Spiel "Fortnite" hätte es beinahe nicht gegeben. Der frühere Chefproduzent Rod Fergusson erklärt in einem Interview die Gründe.

Wäre es nach dem Kopf einer einzelnen Person gegangen, würde der Battle-Royal-Welthit Fortnite heute wohl nicht existieren.

Rod Fergusson, der in den Entwicklungsjahren von Fortnite bei Epic Games als Chefproduzent tätig war, äußerte sich nun in einem Interview mit Game Informer zu seiner Zeit in dem Studio.

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Fergusson hätte Fortnite-Entwicklung abgebrochen

"Bevor ich gegangen bin, habe ich versucht, die Spieleentwicklung abbrechen zu lassen. Als es nur den 'Save the World'-Modus gab, stellte die Entwicklung einige Herausforderungen dar. Das Spiel hätte meine Kriterien als damaliger Produktionsdirektor nicht erfüllt."

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Die jetzige Gaming-Welt ohne Fortnite? Schwer vorzustellen. Fergussons Bedenken bezogen sich zu der Zeit allerdings nur auf den Singleplayer-Modus "Save the World", da der heute so beliebte Battle-Royal-Modus noch nicht entwickelt war.

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"Das Spiel, das so viele lieben, diese weltweite Sensation, es hätte wohl nie existiert, wäre ich bei Epic Games geblieben", fügte Fergusson hinzu, da es ohne den Singleplayer auch den Multiplayer nie gegeben hätte. Fergusson verließ das Unternehmen 2012.

Ex-Chef bereut seine Entscheidung nicht

Momentan ist er Chef bei The Coalition, die inzwischen für Gears of War verantwortlich sind, das einst von Epic Games entwickelt wurde. Aktuell wird am fünften Teil der Reihe gearbeitet.

Fortnite wurde im Juli 2017 veröffentlicht und konnte sich seitdem an der absoluten Spitze der Battle-Royale-Games halten. Der durchschlagende Erfolg äußerte sich bisher zum Beispiel in steigenden Investitionen der Franchise in die eSports-Sparte.

Fortnite ist auf sieben Plattformen spielbar, bereits in seiner neunten kompetitiven Saison und konnte knapp 250 Millionen Spieler von sich überzeugen.

Die Frage, ob er es mittlerweile bereuen würde, noch vor diesem durchschlagenden Erfolg zu Gears of War gewechselt zu sein, verneint Ferguson. Im Gegenteil: Er ist "super glücklich", dass Epic Games so viel Erfolg hat.

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