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Der Heal-Zoolock profitiert von der enormen Präsenz auf dem Board.
Der Heal-Zoolock profitiert von der enormen Präsenz auf dem Board. © SPORT1
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Even Lock, Malyogs- und Taunt-Druid - die aktuelle Meta in Hearthstone ist gefüllt von teuren Decks. SPORT1-Experte Thanh erklärt den günstigen Heal-Zoolok.

Zum momentanen Top-Tier gehören Decks wie der Even-Lock oder Malygos-Druid. Der Zoolock gehört schon seit dem Release von Hearthstone zu den populärsten Decks. Gerade Neulinge im Spiel können mit recht wenig Dustaufwand durch die Ladder marschieren. Trotz der geringen Kosten ist das Powerlevel des Heal-Zoolocks nicht zu unterschätzen.

Generell ist die Strategie des Zoolocks, mit vielen kleinen Minions das Board zu füllen. Die Hand kann mit der Hero-Power refilled werden. Als Finisher können Soulfire und Doomguards genutzt werden.

Diese Karten sind beim Heal-Zoolock der Schlüssel zum Erfolg © Blizzard

Mulligan

Die Must-Keeps in der Start-Hand beim Heal-Zoolock sind Prince Keleseth, Happy Ghoul und der Kobold Librarian. Prince Keleseth gibt dem ganzen Deck mehr Value. Je früher er gespielt wird, desto besser stehen die Chancen auf einen Sieg. Librarian ist der perfekte Turn-1-Play um mehr Möglichkeiten für die Folge-Turns zu generieren. Happy Ghoul gehört zu den Key Cards und zielt auf den Value mit Heilungseffekten anderer Karten.

VS. Aggro

Zusätzlich zu Prince Keleseth, Happy Ghoul und Librarian sollten starke Bodys gewählt werden: Dire Mole und Voidwalker ermöglichen gerade im Early Game gegen aggressive Decks gute Trades.

VS. Controll

Gegen Controll-Decks kann zusätzlich der Flame Imp gehalten werden. Mit 3/2-Werten bringt er im Early-Game einen starken Body aufs Bord.

Diese Karten eignen sich für eine gute Starthand. © Blizzard

Strategie

Die Grundstrategie des Zoolocks hat sich nicht geändert: Boardkontrolle ist immer noch essentiell für den Erfolg des Decks. Deswegen ist die oberste Prämisse immer, das Bord zu erobern und es zu halten.

Das Besondere am Healzoolock ist, dass man zusätzlich die Möglichkeit auf Heal hat: Voodoo Doctor oder Lifedrinker ermöglichen durch ihren Healeffekt einen enormen Tempo-Swing, da sie das kostenlose Spielen von Happy Ghoul ermöglichen.

Zudem profitiert die Lightwarden auch von den Heileffekten durch den Angriffsbuff. Man sollte nicht vergessen, dass Lightwarden auch von den Heals des Gegners profitiert.

Gegen Flutdecks wie den Odd-Paladin spielt man den Dreadlord, welcher mit seinem End-of-the-turn-Effekt das Bord freihalten kann.

Die Doomguards in diesem Deck haben im Unterschied zur Leroy den Vorteil, dass ihr mit diesen sowohl das Board zurückerobern, als auch als Finisher genutzt werden. Im Unterschied dazu dient Leroy meistens nur als Finisher, wie im Odd- oder Tempo-Rogue.

Matchups

Der Healzoolock hat vor allem gegen Odd-Paladins und Tempo-Mages einen guten Stand. Die Bordpräsenz bei gleichzeitigem Druck von Spielbeginn zwingt den Gegner seine Ressourcen anderweitig zu nutzen.

Schlechte Matchups für den Heal-Zoolock sind Big-Spell-Mages oder der Even-Lock. Diese Decks lassen euch mit ihren vielen Clears nur schwer das Board erobern.

Deckcode: AAECAf0GBMrDAvfNApziAovlAg0whAH3BM4Hwgj3DJ/CApvLAp/OAvLQAtHhAofoAu/xAgA=

Die Deckliste für den Heal-Zoolock © Blizzard

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Weitere Deckguides von Thanh:

Der Maylgos-Druid

Der Tempo-Rogue

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